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Handelskonzern
Würth steigert Umsatz leicht - Betriebsergebnis legt zu

Würth-Gruppe
Würth mit leichtem Umsatzwachstum zum Jahresanfang. Foto: Katharina Kausche
Der Handelskonzern Würth ist mit einem leichten Umsatzplus ins Jahr gestartet. Das Betriebsergebnis wächst noch stärker. Womit rechnet das Unternehmen für das Geschäftsjahr?

Künzelsau. Der Handelskonzern Würth ist leicht gewachsen. In den ersten vier Monaten dieses Jahres konnte Würth seinen Umsatz um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern, wie das Unternehmen aus Künzelsau im Nordosten Baden-Württembergs mitteilte.

Beim Betriebsergebnis legte Würth überproportional zu. Dieses sei in den ersten vier Monaten um acht Prozent gestiegen. Man sei bei der Produktivität einen Schritt nach vorn gekommen, sagte Finanzchef Ralf Schaich. Im laufenden Geschäftsjahr gehe man von einem mittleren einstelligen Umsatzwachstum aus, sagte Würth-Chef Robert Friedmann. Das Betriebsergebnis wolle Würth proportional zum Umsatz steigern, sagte Schaich - es wäre schön, wenn es am Ende des Jahres über einer Milliarde Euro liege.

Kaum Bewegung beim Gewinn

Würth hatte bereits Mitte Januar anhand des vorläufigen Jahresabschlusses mehrere Kennzahlen für das vergangene Geschäftsjahr bekanntgegeben. So war bereits bekannt, dass Würth seinen Umsatz 2025 leicht um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 20,7 Milliarden Euro erhöhen konnte. Das Betriebsergebnis lag 2025 mit 970 Millionen Euro etwas über dem Vorjahr (940 Millionen Euro). Unter dem Strich trat Würth beim Gewinn aber auf der Stelle. Der Jahresüberschuss lag mit 676 Millionen Euro minimal über dem Vorjahr (673 Millionen Euro). 

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Würth-Chef Robert Friedmann: Konsequenter Einsatz von moderner Technologie. Foto: Marijan Murat

Die zunehmend komplexer werdenden Herausforderungen im Handwerk und in der Industrie verlangten ein Höchstmaß an Flexibilität im Arbeitsalltag, hieß es laut Mitteilung. «Durch den konsequenten Einsatz von moderner Technologie, Digitalisierung und KI schaffen wir unseren Kunden spürbar Entlastung», sagte Friedmann laut Mitteilung.

Digitale Lösungen und KI sollen Außendienst helfen

Die für Würth wichtigen Außendienstmitarbeiter seien nach wie vor das entscheidende Bindeglied zu den Kunden. «Digitale Lösungen und KI helfen ihm, diese Rolle noch wirksamer auszufüllen», teilte das Unternehmen mit. Mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit des Konzerns sei diese Ausrichtung ein unverzichtbarer Schritt.

Würth ist bekannt für seine Produkte im Montage- und Befestigungsbereich. Dazu zählen etwa Schrauben oder Dübel.

© dpa-infocom, dpa:260507-930-47045/1