Mainz. Mit dem Schwung und der Euphorie aus der Conference League will der 1. FSV Mainz 05 einen weiteren Schritt in Richtung Bundesliga-Klassenerhalt machen. «Siege tun immer gut. Es gilt aber, den Fokus auf das Alltägliche, die Pflicht zu richten. Das ist die Aufgabe für alle», sagte Coach Urs Fischer vor der Partie am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN) gegen den ebenfalls unter der Woche international erfolgreichen SC Freiburg.
Fischer sieht dabei die Hauptaufgabe im mentalen Bereich. Das gelte es hinzubekommen. Er weise darauf hin, letztlich müsse es jeder Spieler aber selbst hinbekommen. «Nach so einem Highlightspiel drei Tage später gegen den Abstieg zu spielen, ist schwer», sagte der Schweizer und mahnte: «Ich bleibe dabei, wir sind noch hinten drin. Es reicht noch nicht, auch wenn die Ausgangslage verbessert ist. Das Gleiche gilt auch für das Rückspiel gegen Straßburg.»
Personell hat er dabei wieder mehr Optionen. Die zuletzt fehlenden Nadiem Amiri, Anthony Caci, Andreas Hanche-Olsen und Stefan Bell sowie Torhüter Robin Zentner absolvierten am Freitag ein «gutes Spielersatztraining». Ob es einer der Profis in den Freiburg-Kader schafft, ließ Fischer aber offen. Definitiv noch keine Option sei Zentner, er sei noch nicht so weit wie die anderen. Gut möglich, dass Spielmacher Amiri zumindest für ein paar Minuten sein Comeback feiern kann.
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