Gleason-Pfauter. Gleason-Pfauter entwickelt und produziert Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Zahnrädern. Ob für große Windkraftanlagen, für den Personentransport in Bussen und Zügen, in Flugzeugen, in der Landwirtschaft oder Industriemaschinen, überall sind Zahnräder zu finden, die auf Gleason-Pfauter-Maschinen gefertigt wurden. Die Kunden, die diese Maschinen betreiben, sind auf allen Kontinenten der Welt zu Hause.
Seit 1997 ist Gleason-Pfauter Teil der Gleason Corporation und das Kompetenzzentrum für die Bearbeitung zylindrischer Verzahnungen im globalen Konzern. „Durch die weltweite Präsenz mit Standorten und Infrastruktur von Gleason haben wir Servicepersonal und Vertriebspersonal auf allen Kontinenten, um unseren Kunden den besten Service zu bieten und rund um die Uhr ansprechbar zu sein“, erklärt Matthias Philippin, einer der Geschäftsführer des Standorts an der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg.
In den letzten 3 Jahren war das Geschäft geprägt von Maschinen zur Fertigung von Verzahnungen für Windkraftgetriebe für die nachhaltige Energieerzeugung, insbesondere im chinesischen Markt und von Maschinenaufträgen zur Fertigung von Verzahnungen für Getriebe in Elektrofahrzeugen. Die Größenordnung der Zahnräder unterscheidet sich dabei gewaltig – sind in Getrieben für die Windanlagen Zahnräder bis zu einem Durchmesser von bis zu 3,5 Metern verbaut, so werden in den Elektrofahrzeugen Verzahnungen von einem Durchmesserbereich von 50 bis 260 mm benötigt. Gemeinsam ist den Zahnrädern die extrem hohe Präzision, die notwendig ist, um hohe Leistungen zu übertragen und dabei geringe Verluste zu erzeugen. Dabei geht es um Abweichungen im Bereich von weniger als 10 Mikrometern – im Vergleich: ein menschliches Haar hat eine Dicke von etwa 50-80 Mikrometern. Die Fertigung der Teile mit solchen Toleranzen auf Gleason-Pfauter-Maschinen wird möglich durch ein feines Zusammenspiel der hochgenauen Maschinen mit entsprechenden computergesteuerten Bewegungen und der maßgeschneiderten Software. Alle diese Elemente werden im Ludwigsburger Werk von einem hoch spezialisierten Team entwickelt und montiert.
Im Werk in Ludwigsburg arbeiten rund 450 Mitarbeiter, es werden kontinuierlich 8–10 Auszubildende zu IndustriemechanikerInnen, ElektronikerInnen, Industriekaufmännern und -frauen ausgebildet. Außerdem werden Studiengänge an der DHBW mit Abschlüssen in Maschinenbau und Informatik angeboten. Durch die weltweite Aufstellung der Gleason-Gruppe bietet sich die Möglichkeit, andere Standorte und Kulturen kennenzulernen.
Gleason-Pfauter blickt auf eine lange Tradition zurück und hat seinen Ursprung in Chemnitz. Die Gründung reicht zurück ins Jahr 1900, damit kann Gleason-Pfauter in diesem Jahr das 125-jährige Jubiläum feiern, im gleichen Jahr, in dem auch die Gleason Corporation ihr 160-jähriges Jubiläum feiert.
Historie Gleason-Pfauter
1897: Robert Hermann Pfauter erfindet den Wälzfräsprozess und lässt ihn patentieren.
1900: Gründung der Hermann Pfauter Maschinenfabrik KG in Chemnitz.
1952: Nach der Demontage großer Teile der Produktionsmittel und Enteignung der Familie Pfauter eröffnet diese in Ludwigsburg ein neues Werk.
1975: Präsentation der ersten NC-Wälzfräsmaschine.
1983: Auslieferung der ersten PE 150 CNC-Wälzfräsmaschine – der meistverkauften der Welt.
1994/95: Gründung einer Tochtergesellschaft in der Schweiz.
1997: Pfauter-Gruppe wird Teil der Gleason Corporation.
2016: Gleason-Pfauter wird Kompetenzzentrum für Hartfeinbearbeitung zylindrischer Verzahnung innerhalb der Gleason Corporation.
2025: 125 Jahre Gleason-Pfauter.
Kontakt
Gleason-Pfauter Maschinenfabrik GmbH
Daimlerstraße 14
71636 Ludwigsburg
Telefon (0 71 41) 40 40
gleason-pfauter@gleason.com
www.gleason.com

