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Gefahrgut-Lkw und weitere auf A81 gestoppt
Ausgelöster Thermoscanner vor Engelbergtunnel für Betreiber kein Fehlalarm

Die Feuerwehr kontrollierte dann mit eigenem Gerät die Temperatur am Lkw.
Die Feuerwehr kontrollierte dann mit eigenem Gerät die Temperatur am Lkw. Foto: Andreas Rometsch
Am frühen Donnerstag hatte die Anlage einen Lkw gestoppt, die Feuerwehr stellte aber keine Brandgefahr fest. Bei der Autobahn GmbH ist man mit dem Ablauf zufrieden.

Gerlingen/Leonberg. Kaum in Betrieb, hatte am Donnerstag gegen halb sechs der Thermoscanner bei der Durchfahrt eines Gefahrguttransporters auf dem Parkplatz Engelberg Alarm ausgelöst, die Folge war ein Rückstau der ebenfalls zu kontrollierenden Lastwagen bis auf die A81-Fahrspuren. Die ausgerückte Feuerwehr stellte dann aber fest, dass von dem Lkw keine Brandgefahr ausgehe. Von einem Fehlalarm könne deshalb keine Rede sein, teilt die zuständige Autobahn GmbH auf Anfrage mit. „Im Gegenteil: Der Thermoscanner hat zuverlässig funktioniert und ein Gefährdungspotential erkannt, das vorschriftsmäßig kontrolliert wurde!“

Das ist, anders als gestern zunächst gemeldet, offenbar auch bei besagtem Lastwagen der Fall gewesen. Denn Ursache für den Alarm sei ein zu heißer Auspuff des Fahrzeugs gewesen, heißt es nun.

Lesen Sie hier die Vorgeschichte:

Die Autobahn GmbH entgegnet zudem den Angaben im Einsatzbericht, wonach die Anfahrt für die Feuerwehr durch den Rückstau erschwert und dann entgegen der Fahrtrichtung in den Parkplatz gefährlich gewesen sei. Die Aufstellflächen auf dem Gelände seien ausreichend dimensioniert und auch mit Rettungskräften so abgestimmt. Es lasse sich aber nicht vermeiden, dass es gerade frühmorgens, nach der Ruhepause der Lkw-Fahrer, ein überdurchschnittlich großes Prüfaufkommen gebe. Tagtäglich würden etwa 350 Gefahrguttransporter überprüft. Zuvor war die Anlage vor dem Tunnelportal von der A8 kommend installiert.

Hintergrund für die Maßnahme ist die Sorge vor einem Brandunglück im Tunnel, der derzeit eine Baustelle ist. Die ist nun hauptsächlich nachts in der Oströhre. In der Weströhre sind dann (wie zuvor) vier Spuren, eine davon abgetrennt in die Gegenrichtung, vor der Einfahrt müssen die Gefahrguttransporter deshalb langsam über den Parkplatz, wo Spezialkameras sie auf überhitzte Teile scannen. Gibt es diese, springt eine Ampel auf Rot - da habe man gestern noch nachjustiert -, und der Alarm wird ausgelöst, so die Autobahn GmbH.