Ingersheim. Die Spekulationen schießen ins Kraut. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) will erfahren haben, dass es Streit unter den Mietern des Wohnhauses gegeben hat und ein verärgerter Mieter am späten Mittwochvormittag Brandsätze geworfen haben soll. Es soll auch damit gedroht worden sein, Sprengsätze in dem Mehrparteienhaus zu zünden. Die Polizei hat diese Version nicht bestätigt.

Fest steht, dass die Polizei mit einem Großaufgebot von rund 100 Beamten vor Ort ist. Auch ein Spezialeinsatzkommando ist in Kleiningersheim.
Die umliegenden Gebäude wurden geräumt, die Bewohner nach Informationen unserer Zeitung im Vereinsheim Schönblick untergebracht. Es wurde ein Gefahrenbereich um den Einsatzort festgelegt, die Einsatzstelle ist großräumig abgeriegelt.

Mittlerweile ist das Feuer gelöscht, die Polizei bestätigt aber, dass sich noch eine Person in dem Haus befindet und versucht, mit ihr Kontakt aufzunehmen. Die Person hat jetzt das Gebäude in der Hauptstraße verlassen. Gerüchten zufolge soll sie bewaffnet gewesen sein. Den Informationen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg zufolge kam es in dem Haus zu einer Verpuffung, nachdem der Brand bereits ausgebrochen war.
Offenbar waren aber schon Polizisten mit Schutzausrüstung und Maschinenpistolen in Kleiningersheim, bevor es brannte.
Die Ludwigsburger Kreiszeitung ist mit zwei Redakteurinnen in Kleiningersheim und hält ihre Leser über die Entwicklungen auf dem Laufenden.


