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Zwischen Sindelfingen und Böblingen
Lkw kippt auf A 81: Sperrung besteht weiterhin und sorgt für Verkehrsstörungen

Die Polizei Marbach nimmt Hinweise entgegen.
Die Polizei Marbach nimmt Hinweise entgegen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Seit den frühen Morgenstunden ist die Strecke gesperrt. Die Einsatzkräfte warten auf einen zweiten Kran. Wie lange die Sperrung bleibt, ist noch unklar.

Sindelfingen. Am frühen Montagmorgen verunglückte auf der Autobahn 81 bei Sindelfingen-Ost ein Sattelzug. Die Zugmaschine mit Kühlauflieger, beladen mit 20 Tonnen Fleisch, war laut Polizeibericht in Fahrtrichtung Singen unterwegs. Der 47-jährige Fahrer bog mit zu hoher Geschwindigkeit in den Baustellenbereich ein. In der dortigen Linkskurve kippte das Gespann schließlich nach rechts um und kollidierte dabei mit der Baustellenabsperrung.

Rund 200.000 Euro Schaden

Letztendlich kam der Sattelzug seitlich auf der Fahrbahn zum Liegen. Der Fahrer wurde leicht verletzt und konnte von Ersthelfern vor Ort aus seinem Führerhaus befreit werden. Der Gesamtsachschaden inklusive Ladung wird aktuell auf bis zu 200.000 Euro geschätzt. Die Autobahn in Richtung Singen ist seit dem Unfall komplett gesperrt. Aufgrund der anstehenden Bergungsmaßnahmen wird diese Absperrung noch eine Weile besethen bleiben. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ludwigsburg auf Anfrage mitteilte, ist noch nicht absehbar, wie lange Einschränkungen bestehen bleiben. Es sei ein zweiter Kran angefordert worden.

Kraftstoff läuft aus

Die Fahrbahn in Richtung Stuttgart war auf Höhe der Unfallstelle im Zeitraum zwischen 2.45 und 4.45 Uhr aufgrund von Einsatzfahrzeugen ebenfalls voll gesperrt. Sowohl die Verkehrspolizei als auch die Polizeireviere Sindelfingen und Böblingen waren mit sieben Streifenbesatzungen im Einsatz.

Aufgrund auslaufenden Kraftstoffs und Bergung waren und sind immer noch zahlreiche Kräfte der Feuerwehr, des THW und der Autobahnmeisterei vor Ort. Der 47-Jährige wurde vom Rettungsdienst versorgt. Aufgrund des aktuell andauernden Einsatzes wird mit anhaltenden Verkehrsstörungen im Tagesverlauf gerechnet. Die Polizei rät, die Strecke nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren.