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Auf dem Schulcampus Präsenz gezeigt
Polizei bekräftigt: Es gibt keine Terrorwarnung für Ludwigsburg

Es gab und gibt laut Polizei keine Terrorwarnung für den Ludwigsburger Weihnachtsmarkt.
Es gab und gibt laut Polizei keine Terrorwarnung für den Ludwigsburger Weihnachtsmarkt. Foto: David Inderlied/dpa
Nach dem Fund islamistischer Parolen an den Innenstadt-Gymnasien und falschen Meldungen von einer Terrorwarnung für Ludwigsburg gibt die Polizei Entwarnung.

Ludwigsburg. Nach der Entdeckung arabischer und englischer Schriftzüge auf der Fassade des Mörikegymnasiums, neben denen auch das Datum „05.12.“ in arabischen Schriftzeichen zu lesen war, hat die Polizei am Freitag wie angekündigt ihre Präsenz verstärkt. Schon zuvor konnte die Polizei nach einer Bewertung der Schriftzüge keine Hinweise auf eine konkrete Gefahr erkennen.

Dennoch zeigten am Freitag wie angekündigt Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Ludwigsburg Präsenz auf dem gesamten Schulcampus, um einer möglichen Verunsicherung von Schülerinnen und Schülern, besorgten Eltern und Lehrkräften entgegenzuwirken. „Die Präsenzmaßnahmen verliefen erwartungsgemäß ohne besondere Vorkommnisse. Insbesondere gab und gibt es weiterhin keinen Grund, von einer konkreten Gefährdung auszugehen. Der Schulbetrieb konnte geordnet ablaufen, die Einsatzkräfte führten vereinzelt Gespräche mit Schülerinnen und Schülern“, so die Bilanz des Polizeipräsidiums Ludwigsburg.

Polizei: Zahlreiche Falschmeldungen im Umlauf

Das in diesem Zusammenhang seine Bitte erneuert, „unbestätigten Meldungen unbekannter Herkunft nicht vorschnell Glauben zu schenken und solche Nachrichten auch nicht weiter zu verbreiten.“ Den Angaben zufolge waren am Freitag zahlreiche Falschmeldungen im Umlauf, in denen sogar von „Terrorwarnungen“ im Ludwigsburger Stadtgebiet zu lesen war. „Solche Meldungen entbehren jeder Grundlage, verunsichern die Menschen unnötig und dienen letztlich niemanden. Bitte beteiligen Sie sich nicht an solchen Gerüchten, greifen Sie auf Informationen von offiziellen Stellen zurück und kontaktieren Sie im Zweifelsfall telefonisch die Polizei“, appellieren die Sicherheitskräfte.