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Feuerwehreinsatz

Brand zerstört Autowerkstatt

Bei einem Werkstattbrand im Freiberger Industriegebiet Neckar ist am späten Dienstagvormittag nach ersten Schätzungen ein Schaden von über 60.000 Euro entstanden. Ein Mitarbeiter der Firma musste mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Bei einem Feuer in dieser Werkstatt im Freiberger Industriegebiet Neckar entsteht ein Schaden von über 60 000 Euro. Foto: Alfred Drossel
Bei einem Feuer in dieser Werkstatt im Freiberger Industriegebiet Neckar entsteht ein Schaden von über 60 000 Euro. Foto: Alfred Drossel

Freiberg. Der Besitzer der Autowerkstatt, Mimmo Fumarola, kann es sich nicht erklären, wie das Feuer ausbrechen konnte. Zwei Autos seien auf Hebebühnen gestanden. An ihnen sei allerdings nicht gearbeitet worden. Plötzlich, so Fumarola, habe es geraucht und dann habe man auch schon die Flammen gesehen.

Als die Freiwillige Feuerwehr Freiberg eintraf, stiegen bereits dicke, schwarze Rauchwolken aus dem Werkstattgebäude aus Blech. Wegen massiver Rauchentwicklung musste die Polizei Straßen ringsum sperren. Die Polizei bat Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Feuerwehr geht laut Kommandant und Einsatzleiter Thomas Jetter davon aus, dass es einen Kabelbrand gab und sich das Feuer auf eines der Autos ausgedehnt hat. In Betriebsstoffen und Kunststoffteilen fanden die Flammen reiche Nahrung. Schnell gingen auch Autoreifen in Flammen auf. Unklar war zunächst, ob sich noch eine Gasflasche in der Werkstatt befindet.

Den Einsatzkräften gelang es, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen und nach einer halben Stunde zu löschen. Dabei war es ein glücklicher Umstand, dass sich das Feuer auf einem ziemlich engen Raum ausgedehnt hatte. So war für die Floriansjünger ein gezielter, punktueller Einsatz möglich.

Insgesamt waren 43 Feuerwehrleute mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützung kam mit einer Löschfahrzeugmannschaft aus Benningen und der Drehleiter aus Ludwigsburg. Der Rettungsdienst war mit elf Kräften und fünf Fahrzeugen vor Ort. Mit dabei war auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Peter Peifer. Die Polizei war mit neun Streifenwagenbesatzungen im Einsatz. Die Polizisten waren vor allem damit beschäftigt, den Verkehr innerhalb des Stadtteils Beihingen in Fluss zu halten. Es kam dennoch zu erheblichen Verkehrsstörungen. Von der Stadtverwaltung hatte sich Peter Müller, Leiter des Fachbereichs Recht und Ordnung, am Brandort informiert.

Für die Freiberger Feuerwehr war es einmal mehr ein größerer Einsatz. „Wir sind dieses Jahr gut beschäftigt“, sagte Thomas Jetter. Er lobte das Zusammenspiel der Kräfte bei dem Löscheinsatz. Kriminaltechniker haben die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Das Ergebnis der Untersuchungen stand bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht fest.

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