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Gewerkschaft fordert mehr Geld
Busfahrer streiken diese Woche auch im Kreis Ludwigsburg

Ende der Woche werden die Busse in Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen bestreikt.
Ende der Woche werden die Busse in Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen bestreikt. Foto: Andreas Becker (Archiv)
Die Busfahrer sind Ende der Woche zu Warnstreiks aufgerufen. Die Gewerkschaft Verdi will vor der zweiten Runde der Verhandlungen den Druck erhöhen.

Kreis Ludwigsburg. Ende der Woche, teils am Donnerstag, teils am Freitag, streiken die Busfahrer. Das teilte die Gewerkschaft Verdi am Dienstagmorgen mit. Betroffen sind demnach rund 30 Betriebe, unter anderem auch die Stadtverkehre in Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen. Auch der Überlandverkehr im Großraum Stuttgart ist nach Angaben von Verdi betroffen.

Das ist der Grund für die Warnstreiks

Grund für die Warnstreiks ist das Beenden der ersten Verhandlungsrunde ohne Angebot der Arbeitgeber für die run 9.000 Beschäftigten im privaten Omnibusgewerbe in Baden-Württemberg. Mit den Streiks soll vor der zweiten Runde am 15. Januar auf den Arbeitgeberverband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen (WBO) Druck aufgebaut werden, um zu einem zügigen Abschluss zu kommen.

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„Wir wollen mit den Arbeitsniederlegungen in dieser Woche den Arbeitgebern unmissverständlich signalisieren: Wir streben einen schnellen und guten Abschluss an. Wir erwarten auch im Sinne der Kundinnen und Kunden in der zweiten Runde ein ernst zu nehmendes Angebot“, so der Verdi-Verhandlungsführer Jan Bleckert.

Das fordert die Gewerkschaft Verdi

Die Gewerkschaft fordert unter anderem neun Prozent mehr Entgelt sowie 100 Euro mehr im Monat für die Auszubildenden bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Friedenspflicht war am 31. Dezember 2024 ausgelaufen. (red)