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Drei Genossenschaftsbanken im Landkreis Ludwigsburg peilen Fusion an

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kreis Ludwigsburg. Die Bankenlandschaft im Kreis Ludwigsburg kommt in Bewegung: Drei Genossenschaftsbanken planen ihre Fusion. Die VR-Bank Asperg-Markgröningen, die Volksbank Ludwigsburg und die VR-Bank Neckar-Enz haben gestern mitgeteilt, dass sie Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss aufgenommen haben. Morgen wollen die Geldinstitute weitere Details bekanntgeben.

Falls die Fusion gelingt, würde eine Genossenschaftsbank mit einer Bilanzsumme von gut 5,4 Milliarden Euro entstehen. Rund 750 Mitarbeiter wären bei ihr beschäftigt. Im Landkreis Ludwigsburg wäre sie mit etwa 60 Filialen präsent.

Die fusionierte Bank würde im Wettbewerb mit anderen Banken in der Region Stuttgart und auch landesweit eine gewichtigere Rolle spielen. Zum Vergleich: Die Volksbank Stuttgart als größte Volksbank in Baden-Württemberg hat eine Bilanzsumme von gut sieben Milliarden Euro und ist mit rund 100 Standorten im Rems-Neckar-Raum vertreten.

Mit dem derzeit tiefgreifenden Umbruch in der Bankenbranche, begründen die drei Genossenschaftsbanken ihre Fusionsabsicht.

Mit dem Zusammenschluss wollten sie sich gegen die Niedrigzinsphase und Negativzinsen stemmen, teilten sie gestern gemeinsam mit. Zudem wollten sie zusammen die Herausforderungen der Digitalisierung und des wachsenden Kostendrucks meistern. Inwieweit die Coronapandemie die kritischen Situation der Banken noch verschärfe, sei nicht absehbar.

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