Sachsenheim. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler, langjährige Vereinsfunktionärinnen und Vereinsfunktionäre sowie Blutspenderinnen und Blutspender, die für ihre besonderen Leistungen und ihren Einsatz für die Gemeinschaft ausgezeichnet wurden. Bürgermeister Holger Albrich begrüßte zahlreiche Gäste aus Sport, Vereinen und Politik – darunter auch die Ehrenbürger Andreas Stein und Hermann Albrecht. In seiner Ansprache hob er die große gesellschaftliche Bedeutung des Sports, des Ehrenamts und des Blutspendens hervor. „Sport stiftet Gemeinschaft, Miteinander und Zusammengehörigkeit“, betonte Albrich. Die wirklich wichtigen sportlichen Momente entstünden nicht nur bei großen internationalen Wettbewerben, sondern vor allem direkt vor Ort – auf den Sportplätzen, in den Hallen und Vereinen der Stadt. Dort würden Werte wie Fairness, Respekt und Zusammenhalt gelebt.
Attraktives Rahmenprogramm
Für beste Unterhaltung sorgte ein attraktives Rahmenprogramm. Fußball-Freestyler Camill Hauser begeisterte das Publikum mit spektakulären Tricks am Ball, die Akustikband der Musikschule im Schloss Bietigheim-Bissingen überzeugte mit eindrucksvollen Songinterpretationen und die Tanzgruppe „Level Up‘s“ des TV Großsachsenheim sorgte mit energiegeladenen Choreografien für viel Applaus.
Auszeichnungen in Gold
Auch sportlich hat Sachsenheim einiges zu bieten: Zahlreiche Athletinnen und Athleten wurden für herausragende Leistungen auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene ausgezeichnet. Die höchste Auszeichnung in Gold erhielten Heiko Greiner vom Modellflugsportverein Bietigheim-Sachsenheim für seinen Deutschen Meistertitel im Elektrosegelflug F5B sowie Peter Ullrich vom Sportschützenverein Kleinsachsenheim als Deutscher Meister in der Seniorenklasse Mehrdistanz Flinte.
Ehrungen in Silber
Mit Silber ausgezeichnet wurden Guntmar Rüb vom Modellflugsportverein Bietigheim-Sachsenheim für den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Elektrosegelflug F5B,
Berit Junger vom TV Großsachsenheim als Siegerin der Schwäbischen Telemark-Meisterschaft, die Tanzgruppe „Level Up‘s“ des TV Großsachsenheim als Gewinner des Landeswettbewerbs „Jugend tanzt“ sowie die Faustball-U16 des TV Ochsenbach als Süddeutscher Meister.
Mit Bronze ausgezeichnet
Bronze erhielten unter anderem Oswin Greiner, der 13-jährige Fabrizio Rumore vom Schachklub Sachsenheim, Daniel Zischka vom TV Großsachsenheim sowie mehrere erfolgreiche Jugendmannschaften und Nachwuchssportler aus Handball und Faustball.
Ehrung für Thomas Lutsch und Gisela Ippisch
Große Anerkennung galt auch den Vereinsfunktionärinnen und Vereinsfunktionären, die oftmals über viele Jahre hinweg Verantwortung in den Sachsenheimer Vereinen übernommen
haben und damit das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens bilden. Mit Gold ausgezeichnet wurden Thomas Lutsch von der Urzelnzunft Sachsenheim für 42 Jahre ehrenamtliches Engagement sowie Gisela Ippisch von den Landfrauen Ochsenbach-Spielberg für 36 Jahre Ehrenamt. Thomas Lutsch sprach im Namen aller Geehrten und hob die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für die Gemeinschaft und das Stadtleben hervor. Als Überraschung überreichte er Bürgermeister Holger Albrich, der selbst seit 1977 bei den Urzeln dabei ist, eine Urkunde mit der die Urzelnzunft Sachsenheim als Mitglied der Vereinigung der Schwäbisch- Alemannischen Fastnacht von der Unesco als „Immaterielles Kulturerbes ausgezeichneten Kulturgutes“ anerkannt wird.
Weitere Auszeichnungen
Weitere Ehrungen gingen an engagierte Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter aus den Bereichen Sport, Brauchtum und Rettungswesen – darunter Mitglieder des DRK-Ortsvereins Sachsenheim, des TV Großsachsenheim, des TSV Kleinsachsenheim, des Sportschützenvereins Kleinsachsenheim sowie der Urzelnzunft Sachsenheim.
Blutspender geehrt
Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war die Ehrung langjähriger Blutspenderinnen und Blutspender gemeinsam mit dem DRK-Ortsverein Sachsenheim. Insgesamt wurden 24 Bürgerin
nen und Bürger für ihre regelmäßigen Blutspenden ausgezeichnet. Besonders hervorgehoben wurde dabei Lothar Makkens, der bereits 150 Mal Blut gespendet
hat. Bürgermeister Albrich sprach von einer „außergewöhnlichen Lebensleistung im Dienst der Mitmenschlichkeit“. (red)
