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Sanierung nach Lkw-Brand kommt voran
Engelbergtunnel: Freigabe einer Fahrspur nach Süden ist in Sicht

Die Betonröhre in der Weströhre des Engelbergtunnels wird nach dem Lkw-Brand saniert.
Die Betonröhre in der Weströhre des Engelbergtunnels wird nach dem Lkw-Brand saniert. Foto: Autobahn GmbH
Eine gute Nachricht: Ende der kommenden Woche soll eine Fahrspur in der nach dem Lkw-Brand gesperrten Weströhre des Engelbergtunnels wieder freigegeben werden.

Kreis Ludwigsburg. Nach dem Brand im Engelbergtunnel arbeitet die Autobahn GmbH mit Hochdruck daran, die derzeit gesperrte Weströhre schnellstmöglich wieder zu öffnen. Bis Ende kommender Woche soll zunächst ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Karlsruhe/München wieder freigegeben werden.

In den vergangenen Tagen wurden mehrere Gutachten erhoben, unter anderem Bohrkernuntersuchungen im Beton. Die sich daraus ergebenden Sanierungsmaßnahmen sind bereits angelaufen: Die Weströhre wurde komplett gereinigt, um eine bessere Sicht zu gewährleisten.

Aus Sicherheitsgründen wurden auch die Abluftkanäle gereinigt, um etwaige durch den Brand entstandene Schadstoffe zu beseitigen. Im zerstörten Bereich wird der kaputte Beton entfernt und erneuert, die Fahrbahn saniert und eine provisorische Beleuchtung installiert, so die Autobahn GmbH.

Um Staus und den Umleitungsverkehr zu verringern, wird der Tunnel nach Abschluss dieser Arbeiten einspurig geöffnet. Um die Sicherheit zu gewährleisten, wird während der Öffnung eine personelle Brandwache vor dem Tunnel aufgestellt. Für etwaige Restarbeiten wird die Weströhre bei Bedarf nachts in der verkehrsarmen Zeit gesperrt.

Die Oströhre bleibt in ihrem aktuellen Zustand mit zwei Fahrspuren in Richtung Heilbronn offen. Von Karlsruhe kommend wird die Umleitung über die Anschlussstelle Leonberg-Ost aufrechterhalten, die Rampe aus Richtung Karlsruhe bleibt aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Überleitung und Kreuzung der von Karlsruhe einfahrenden Lastwagen auf die rechte Spur im Tunnel stellt nach Auffassung der Autobahn GmbH eine zu große Unfallgefahr dar. Zudem seien die Beeinträchtigungen in diesem Bereich der A8 geringer als befürchtet. (red)

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