Oberstenfeld. Dem Landratsamt Ludwigsburg wurde am Donnerstag über den Fischereiaufseher des Regierungspräsidiums Stuttgart ein Fischsterben in der Bottwar in Oberstenfeld gemeldet. Festgestellt hatte das Fischsterben der zuständige Gewässerwart am Mittwochabend. Er berichtete von etwa 40 toten Fischen. Für Bürgerinnen und Bürger besteht laut Landratsamt keine Gefahr.
Auch Polizeipräsidium vor Ort
Mitarbeitende des Fachbereichs Umwelt waren mit dem Polizeipräsidium Ludwigsburg Gewerbe/Umwelt sowie einem Mitarbeiter der Gemeinde Oberstenfeld vor Ort.
Als mögliche Ursache wurde eine Einleitung über ein PV-Rohr identifiziert, das auf ein Gelände in der Robert-Bosch-Straße führt und aus dem eine unbekannte Flüssigkeit tropfte. Da unklar ist, um welche Flüssigkeit es sich handelt, über welchen Weg diese in das PV-Rohr gelangt sein könnte und ob diese tatsächlich ursächlich für das Fischsterben ist, findet am Freitag ein erneuter Ortstermin zur weiteren Ursachenforschung statt. Die Untersuchungen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Fischereiaufseher. Ergebnisse werden der Öffentlichkeit mitgeteilt, sobald diese vorliegen, heißt es in der Mitteilung des Landratamtes. (red)
