Möglingen. Die Veranstaltung war der nächste Schritt in einer ganzen Reihe von Beteiligungsformaten rund um die Entwicklung der neuen Ortsmitte.
Im Mittelpunkt des Abends standen insbesondere die Verkehrsbeziehungen sowie mögliche räumliche Anordnungen von Gebäuden in der neuen Ortsmitte. Dazu wurden drei verschiedene städtebauliche Modellskizzen vorgestellt und diskutiert. Es wurde mehrfach betont: Die präsentierten Entwürfe sind keine endgültigen Entscheidungen, sondern erste Ideen und Diskussionsgrundlagen.
Konkret ging es um unterschiedliche Möglichkeiten der Anordnung des Rathauses – etwa als frei stehender Solitärbau, als rahmengebendes Gebäude oder verteilt auf zwei Gebäude. Ebenso spielten die Gestaltung der Plätze, Grünflächen, Aufenthaltsbereiche und Verkehrsbeziehungen eine zentrale Rolle.
Vielen Bürgerinnen und Bürgern war einer Mitteilung der Gemeinde zufolge wichtig, dass bestehende Angebote in der Ortsmitte nicht verdrängt werden. Neue Konzepte sollten ergänzen und beleben, ohne bisherigen Einrichtungen „den Hahn abzudrehen“, wie es in der Diskussion hieß. Eine offene, dörfliche und zugleich flexible Ortsmitte mit barrierefreien Angeboten wünschen sich die Bürger – einen Ort zum Wohlfühlen für alle Generationen.
Zentrales Thema war neben dem Verkehr auch die Größe eines Platzes, der zum spontanen Aufenthalt genauso einladen wie für Veranstaltungen eine ausreichende Fläche bieten soll.
Das Perspektivforum machte deutlich, dass es viele unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen gilt. Der Input der Bürger wird nun im Rahmen der nächsten Runden Tische verarbeitet und dann bei einer weiteren Bürgerveranstaltung wieder präsentiert, skizziert die Gemeindeverwaltung die nächsten Schritte. (red)


