Kornwestheim. Den Auftakt gestaltete das Jugendblasorchester unter der Leitung von Milo Dodd und bewies dabei eindrucksvoll sein musikalisches Können sowie seine stilistische Vielseitigkeit. Mit abwechslungsreicher Originalliteratur für sinfonische Blasmusik überzeugten die jungen Musikerinnen und Musiker durch Spielfreude und musikalische Vielfalt.
„Fluch der Karibik“ als mitreißendes Medley
Im Anschluss übernahm das Sinfonieorchester unter der Leitung von Jael Götz die Bühne. Mit dem berühmten „Walzer Nr. 2“ von Dmitri Schostakowitsch gelang ein eleganter Einstieg. Mit „Genesis“ von Rossano Galante folgte eine klanggewaltige, filmmusikalisch geprägte Ouvertüre. Den Höhepunkt des ersten Konzertteils bildete ein mitreißendes Medley aus „Fluch der Karibik“, welches das Publikum auf eine Reise in die Welt der Piraten entführte.
Nach der Pause setzte das Akkordeonorchester unter der Leitung von Yuri Fedorov das Programm fort. Die „Tunesischen Impressionen“ führten das Publikum musikalisch durch nordafrikanische Landschaften und Städte. Mit der Ouvertüre „Dschingis Khan“ von Kees Vlak ging es klanggewaltig und mit exotischen Klangfarben weiter. Einen stilistischen Kontrast bot schließlich „Tango pour Claude“ von Richard Galliano – ein ausdrucksstarkes Werk voller Leidenschaft und Eleganz.
Gefühlvolle, lyrische Momente
Den krönenden Abschluss des Abends gestaltete das Große Blasorchester unter der Leitung von Gunnar Dieth. Mit „Rise of the Firebird“ gelang ein Auftakt voller Energie und strahlender Fanfarenklänge. Es folgte „Last Call“ von Otto M. Schwarz, ein modernes Werk mit funkigen Rhythmen und eingängiger Melodik.
Zum Finale begeisterte das Orchester mit der „Suite from The Greatest Showman“ in einem Arrangement von Takashi Hoshide. Die abwechslungsreiche Suite verband kraftvolle, treibende Passagen mit gefühlvollen, lyrischen Momenten und riss das Publikum mit.
Der lang anhaltende Applaus führte zu einer Zugabe, die den gelungenen Konzertabend mit dem Crocodile Rock von Elton John abrundete. (red)
