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Förderkreis für Menschen mit Behinderung
Kunstprojekt in Besigheim: Für die Fantasie ist selbst der Ozean zu klein

Viel Blau war am Freitag auf den Werken zum Thema „Ich träume vom Meer und mehr“ zu sehen.
Viel Blau war am Freitag auf den Werken zum Thema „Ich träume vom Meer und mehr“ zu sehen. Foto: Andreas Essig
„Ich träume vom Meer und mehr“: Drei Tage lang fertigen Menschen mit Behinderung im Besigheimer Radsportheim Kunst an. Am Samstag werden die Werke ausgestellt.

Besigheim. Ursprünglich lautete das Thema des Kunstprojekts, an dem 18 Menschen mit Behinderung teilnehmen, „Ich träume vom Meer“. Dementsprechend sind auf vielen Bildern und Collagen Muscheln und Fische zu sehen, Boote und Meerjungfrauen. Doch letztlich bewegte sich die Kreativität der Künstler über die Grenzen des Themas hinaus. Daher wurde ein neuer Titel formuliert: „Ich träume vom Meer und mehr.“ Das bietet genug Raum, um zum Beispiel auch Spieler der „Bietigheim Steelers“ in die Werke einzubauen.

Drei Tage lang sind die Teilnehmer im Radsportheim an der Enz am Werk, angeleitet von der Kunstpädagogin Sandra Haumann. Der Besigheimer Förderkreis für Menschen mit Behinderung organisiert das Projekt. Jedes Jahr veranstaltet der Verein Aktionstage; nachdem es zuletzt um Zirkus und Theater ging, wollte man es dieses Jahr etwas ruhiger angehen, sagt die Vorsitzende Miriam Staudacher. Daher nun ein Kunstprojekt.

Auch der Fotograf Axl Jansen ist mit dabei, er dokumentiert mit seiner Leica die Arbeit und macht Porträts der Künstler. Er wolle dem Förderkreis etwas zurückgeben, berichtet Jansen, da die Angebote des Vereins auch seiner verstorbenen Schwester zugute gekommen seien.

Info: An diesem Samstag sind die Werke der Teilnehmer bei einer Vernissage von 14 bis circa 17 Uhr zu sehen, im Radsportheim am Enzweg.