Affalterbach. Nach einer ruhigen Silvesternacht wurde die Feuerwehr Affalterbach am 1. Januar um 7.06 Uhr wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage zu einem Unternehmen im Gewerbegebiet alarmiert. Die Erkundung des betroffenen Technikraumes des Sportwagenspezialisten AMG durch die Einsatzkräfte ergab dann tatsächlich eine leichte Rauchentwicklung, eine intensive Suche unter Atemschutz mit Hilfe einer Wärmebildkamera war die Folge. Da der Rauch aus einem der verschlossenen Schaltschränke in dem Raum stammte und ein Schlüssel nicht verfügbar war, wurde dieser mit einem Trennschleifer geöffnet – und die Ursache sichtbar: ein Schwelbrand im Innern der Elektroverteilung.
Um eine Ausbreitung zu verhindern, wurde mit Hilfe von Kohlendioxid ein Ersticken des Schwelbrandes herbeigeführt und die Anlage danach außer Betrieb gesetzt. Zur Belüftung und Entrauchung des Technikraumes kamen im Anschluss zwei Überdrucklüfter der Feuerwehr zum Einsatz, bevor die Einsatzstelle gegen 8.45 Uhr an das Unternehmen übergeben werden konnte.
Neben der Feuerwehr Affalterbach waren auch die Feuerwehren Erdmannhausen und Marbach mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 31 Einsatzkräften sowie eine Streife des Polizeirevier Marbach vor Ort.
