Kreis Ludwigsburg. Die Verhandlungen am vergangenen Donnerstag sind gescheitert: Die Gewerkschaft Verdi und der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen haben sich nicht einigen können.
Deshalb ruft Verdi die Busfahrer im privaten Omnibusgewerbe erneut zum Warnstreik auf. Auch im Kreis Ludwigsburg fallen deshalb wieder Busse aus – und zwar am Freitag, 21. Februar.
Spillmann, LVL Jäger und FMO betroffen
Wie sowohl das Unternehmen Spillmann, dessen Busse in Bietigheim-Bissingen unterwegs sind, als auch das für den Busverkehr in Ludwigsburg zuständige Unternehmen LVL Jäger mitteilten, fallen in diesen beiden Städten wieder einmal alle Busse aus. Auch die Friedrich Müller Omnibusunternehmen (FMO) werden am Freitag flächendeckend bestreikt.
Von dem Warnstreik betroffen sind auch alle Schulbusse. Auch die Nachtbusse, die in der Nacht auf Samstag fahren, fallen aus.
Vorbereitung der Urabstimmung
Wie Verdi mitteilte, wird die Urabstimmung derzeit vorbereitet. Stimmen über 75 Prozent der Mitglieder zu, ist ein unbefristeter Streik möglich. Zuvor findet jedoch noch ein weiterer Verhandlungstag am 25. Februar in Böblingen statt.
Verdi fordert für die rund 9.000 Beschäftigten im privaten Omnibusgewerbe unter anderem neun Prozent mehr Entgelt sowie 100 Euro mehr im Monat für die Auszubildenden bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Friedenspflicht war am 31. Dezember 2024 ausgelaufen. (red)


