Marbach. Auf dem Marbacher Wochenmarkt kamen kürzlich viele Menschen über die Gartenschau 2033 und die Zukunft von Marbach und Benningen ins Gespräch. Anlass war der Tag der Städtebauförderung, zu dem die Freunde der Gartenschau gemeinsam mit den Rathäusern aus Marbach und Benningen zu einem Informationsstand eingeladen hatten.
Manche kommen mit konkreten Fragen
Bei sonnigem Wetter konnte man sich an Stellwänden und Infotafeln mitten auf dem Wochenmarkt austauschen. Das schreibt das Stadtmarketing Marbach in einer Pressemitteilung. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die Planungen zur gemeinsamen Gartenschau 2033 der Schillerstadt Marbach und Benningen zu informieren und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung zu sprechen. Manche wollten sich zunächst einen Überblick verschaffen, andere kamen bereits mit konkreten Fragen.
Vor Ort waren unter anderem Marbachs Bürgermeister Jan Trost, Benningens Bürgermeister Klaus Warthon sowie Gerhard Heim, Dr. Michael Herzog und Heike Breitenbücher, die den Freundeskreis Gartenschau mit ins Leben gerufen haben. Mit Markus Kaiser, dem stellvertretenden Leiter des Marbacher Stadtbauamts, sowie Sara Digel, Hauptamts- sowie Bauamtsleitung Benningen, waren auch Mitarbeitende beider Verwaltungen vor Ort und beantworteten Fragen zur Planung und zur Gartenschau.
Gartenschau als Teil der Stadtentwicklung
Viele Besucherinnen und Besucher interessierte die Frage, wie Altstadt, Bahnhof, Schillerhöhe und der Neckarraum künftig besser miteinander verbunden werden können. Besonders die Übergänge an der Landesstraße unten am Neckar wurden intensiv diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass viele die Gartenschau längst als Teil der Stadtentwicklung sehen.
Mit Buntstiften und kleinen Malvorlagen konnte das Publikum an den Stehtischen eigene Ideen einbringen. So mischten sich am Rande des Wochenmarkts Marktplausch und Gespräche über Aufenthaltsqualität, Wegebeziehungen und Verkehrsführung. Der große Zuspruch auf dem Wochenmarkt zeigte auch, warum sich das Stadtmarketing Schillerstadt Marbach als Partner des Freundeskreises Gartenschau versteht.
Die Stimmung blieb offen und konstruktiv, auch wenn skeptische Fragen zur Finanzierung gestellt wurden, so das Fazit der Verantwortlichen. „Der Vormittag zeigte, wie groß das Interesse an der Entwicklung von Marbach und Benningen ist und wie genau viele Menschen verfolgen, wie sich beide Kommunen in den kommenden Jahren verändern werden“, heißt es in der Mitteilung abschließend. (red)
