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Wahlbeteiligung von 25 Prozent
Zwölf neue Mitglieder des Ditzinger Jugendgemeinderats gewählt

Die neugewählten Mitglieder des Ditzinger Jugendgemeinderats mit Oberbürgermeister Michael Makurath.
Die neugewählten Mitglieder des Ditzinger Jugendgemeinderats mit Oberbürgermeister Michael Makurath.
Die Ditzinger Jugendlichen haben eine neue politische Vertretung gewählt und entsenden zwölf Mitglieder in den Jugendgemeinderat.

Ditzingen. 1.810 Wahlberechtigte im Alter zwischen 13 und 19 Jahren hatten vom 24. Februar bis zum 6. März die Möglichkeit, den sechsten Jugendgemeinderat (JGR) in Ditzingen zu wählen. An der Wahl nahmen 424 Jugendliche teil. Die Wahlbeteiligung lag bei 23 Prozent und damit vier Prozent höher als bei der Wahl 2024. Zum zweiten Mal erfolgte die Stimmabgabe online.

Die zwölf neu gewählten Mitglieder des Jugendgemeinderates sind Amelie Berthold, Mia Chekaoui, Dominic Garbowski, Janne Geiger, Philip Geiger, Alexa Göttler, Giangabriele Milione, Muhammet Özdemir, Esma Sabaredzovic, Mudsir Safi, Maja Sandmann und Dario Simic.

Oberbürgermeister Michael Makurath verkündete das Ergebnis im Bürgersaal des Rathauses. Die ehemalige Sprecherin des JGR, Aylin Sarsilmaz, richtete einige Worte an die Kandidatinnen und Kandidaten sowie an den neuen Jugendgemeinderat.

Zahlreiche Bürger sowie interessierte Jugendliche und ehemalige Jugendgemeinderäte feierten gemeinsam. Mitglieder des Gemeinderates als auch der Ortschaftsräte und Mitarbeiter der Stadtverwaltung nahmen die Gelegenheit zum Austausch mit den Jugendlichen wahr. Damit zeigten sie die Bedeutung des Engagements von jungen Menschen in der Kommunalpolitik und würdigten das Engagement aller Beteiligten, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Gemäß §11 Abs. 2 der Wahlordnung des Jugendgemeinderates werden jeweils zwei Sitze unter den Bewerbern aus den drei weiterführenden Ditzinger Schulen verteilt. Ein Sitz wird an einen Bewerber vergeben, der keine Ditzinger Schule besucht, zum Beispiel ein Azubi oder ein Schüler einer ortsfremden Schule. Die übrigen Sitze werden auf die verbleibenden Bewerber in der Reihenfolge der auf sie entfallenen Stimmenzahlen verteilt. (red)