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Pademie

Corona-Ausbruch auf der Karlshöhe: mindestens 26 Infizierte

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Ludwigsburg. In den Wohngruppen der Karlshöhe für Menschen mit geistiger Behinderung ist es in den vergangenen Tagen zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Wie die Karlshöhe mitteilt, hat sich bei 20 Bewohnern und sechs Mitarbeitern eine Infektion durch einen PCR-Test bestätigt. Die Auswertung weiterer sieben PCR-Tests lag Stand Dienstag noch nicht vor. Betroffen sind drei von sechs Wohneinheiten sowie die Tagesstätte.

„Die gesamte bisherige Corona-Pandemie über ist es den Mitarbeitenden gelungen, mit unermüdlichem Engagement, hohen Hygienestandards und enormer Disziplin die Pandemie-Bedrohung in Schach zu halten. Nun, da die ersehnten Mobilen Impfteams nach geraumer Wartezeit endlich auf der Karlshöhe zum Einsatz kommen und Impftermine für die Menschen mit geistiger Behinderung möglich wurden, konnten wir diesen Ausbruch nicht verhindern, das ist bitter“, sagt Diakon Jan Winkler, zuständiger Geschäftsbereichsleiter auf der Karlshöhe.

Drei der betroffenen Menschen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus, alle anderen werden – mit bislang milderen Verläufen – in Quarantäne und nach Notfallplan auf der Karlshöhe versorgt. Die betroffenen Mitarbeiter sind in Quarantäne zu Hause. Der gesamte Fachbereich ist ab sofort für alle Besucher geschlossen, alle betroffenen Wohngruppen sind in Quarantäne. Die Bewohner gehen bis auf Weiteres nicht zur Arbeit in die Theo-Lorch-Werkstätten. Für Mitarbeiter wird Schutzausrüstung bereitgestellt und die Test-Frequenz erhöht. Alle Maßnahmen werden dabei in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt umgesetzt.

Auf der Karlshöhe werden unter anderem alte Menschen sowie Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen betreut.

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