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Schnelle Busse

Die Pläne für ein BRT-System bleiben noch vage

Die Pläne für Busse in einem Bus-Rapid-System (BRT) sind noch nicht reif für eine Ausschreibung. Zum Zeitpunkt der EU-weiten Ausschreibung der Buslinien, die spätestens zum Ende dieses Jahres erfolgen muss, „stehen die exakten Linienverläufe oder technischen Anforderungen an ein BRT-System noch nicht fest“, so die Stadtverwaltung in einer schriftlichen Vorlage für den Gemeinderat. Die Stadt will das Thema aber unbedingt in der Ausschreibung benennen. Sie muss sich dann auf die Forderung beschränken, dass der künftige Betreiber des Busverkehrs ab dem Jahr 2020 „aktiv an der Einführung und Umsetzung eines BRT-Systems“ mitwirken solle. Denn es zeichne sich schon heute ab, dass einzelne Achsen oder Verbindungen innerhalb des Stadtgebietes grundsätzlich BRT-geeignet seien, argumentiert die Stadtverwaltung.

Ludwigsburg. Darüber hinaus bleiben die Aussagen vage. „Aller Voraussicht nach“, heißt es, werde das Busunternehmen, das ab 2020 den Busverkehr betreibt, auf bestimmten Linien als BRT unterwegs sein. Oder – so die Einschränkung – zumindest „mit ersten Elementen eines BRT-Systems“. Der Stadtbusverkehr werde durch die BRT-Elemente leistungsfähiger und stabiler, so dass heutige Unpünktlichkeiten beseitigt und die Zuverlässigkeit des Systems erhöht werden können, zeigt sich die Stadtverwaltung überzeugt. (red)