1. Startseite
  2. Lokales
  3. Stadt Ludwigsburg
Logo

113 Bachelor- und 13 Master-Abschlüsse
Evangelische Hochschule Ludwigsburg feiert ihre Absolventen

EH-Rektorin Andrea Dietzsch spricht zu den Absolventinnen und Absolventen.
EH-Rektorin Andrea Dietzsch spricht zu den Absolventinnen und Absolventen. Foto: privat
126 junge Menschen haben ihr Studium an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg abgeschlossen. Für drei von ihnen gab‘s einen besonderen Preis.

Ludwigsburg. Kürzlich feierten 126 junge Menschen mit ihren Angehörigen und Freunden den Abschluss ihres Studiums an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg (EH). 113 haben ein Bachelorstudium absolviert, 13 Absolventen haben ihren Masterabschluss.

Erinnerung an Anni Margot Friedländer

„Als Professorin durfte ich einige von Ihnen in meinen Seminaren kennenlernen, ich habe Sie als sehr engagiert und kritisch denkend erlebt. Zwei Eigenschaften, die wir in unserer Gesellschaft gerade so dringend brauchen“, sagte Andrea Dietzsch, Rektorin der EH, in ihrer Begrüßung.

Sie erinnerte an die Shoa-Überlebende Anni Margot Friedländer, die sich ihr Leben lang als Zeitzeugin einsetzte, auch an Schulen und Hochschulen. „Sie, liebe Absolventinnen und Absolventen, haben an der Evangelischen Hochschule das Rüstzeug erworben, Verantwortung für die Gestaltung unserer Gesellschaft zu übernehmen“, so Andrea Dietzsch. Es gehe um Gleichberechtigung, Diversity und Menschenwürde. Um interreligiöse und interkulturelle Toleranz und Inklusion. „Das alles sind Werte.“

Drei Preise für herausragende Arbeiten

Kirchenrätin Elvira Feil-Götz überreichte den Preis des Landesbischofs der Evangelischen Kirche Württemberg an Luca Sigle für seine Masterarbeit zum Thema „Weniger Lärm, mehr Konversation. Digitale Glaubenskommunikation im virealen Zeitalter“. Luca Sigle ordnet in seiner Masterarbeit die Begriffe des virtuellen und virealen Raums, in dem virtuelle und reale Welten miteinander verschmelzen, ein.

Rezeda Gabbasova erhielt den Preis der Stadt Ludwigsburg für ihre Bachelor-Thesis „Intersektionalität in der diskriminierungskritischen Sozialen Arbeit mit geflüchteten Menschen: Ansätze und Herausforderungen am Beispiel ukrainischer Roma-Familien“. Überreicht wurde der Preis von Daniel Wittmann, Fachbereichsleiter Bildung und Familie bei der Stadt.

Norbert Collmar, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Evangelische Hochschule, überreichte den Preis der Stiftung an die Absolventin Pauline Weber für ihre Bachelor-Thesis zum Thema „Entlastung von Fachkräften in Wohngruppen: Strategien für den Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen von Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung“. (red)