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Weiternutzung durch Logistikbetrieb
Fünf Luftfiltersäulen an der Ludwigsburger Schlossstraße werden abgebaut

Fünf dieser Filtersäulen werden nun abgebaut.
Fünf dieser Filtersäulen werden nun abgebaut. Foto: Holm Wolschendorf (Archiv)
Die Stadt Ludwigsburg baut fünf Luftfiltersäulen entlang der Schlossstraße (B 27) ab. Der Abbau erfolgt am Mittwoch, so die Stadtverwaltung.

Ludwigsburg. Im Sommer 2021 waren insgesamt 15 Luftfiltersäulen zwischen Marstallstraße und Kaffeeberg in Betrieb genommen worden. Vorausgegangen war ein Beschluss des Gemeinderats im Dezember 2020. Hintergrund war die damals anhaltende Überschreitung der Stickstoffdioxid-Grenzwerte in der Schlossstraße. Die bereits umgesetzten Maßnahmen wie Tempo 40 und die Busspur reichten zu diesem Zeitpunkt nicht aus, um die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Da eine schlechte Luftqualität ein Gesundheitsrisiko darstellt, entschied sich die Stadt für den ergänzenden Einsatz der Luftfiltersäulen.

Die Anlagen waren bis Ende 2024 erfolgreich im Einsatz und trugen maßgeblich dazu bei, die Luftqualität entlang der Schlossstraße zu verbessern und die Grenzwerte einzuhalten, so die Stadtverwaltung. „Zehn Filtersäulen bleiben vorsorglich im Eigentum der Stadt, um bei Bedarf kurzfristig wieder eingesetzt werden zu können.“ Diese Filtersäulen sind aktuell nicht in Betrieb.

Der Abbau der anderen fünf Säulen erfolgt am Mittwoch, 15. Juli, durch die Technischen Dienste der Stadt Ludwigsburg und in Abstimmung mit dem Verkehrsministerium und dem Regierungspräsidium. Die abgebauten Luftfiltersäulen werden jedoch nicht verschrottet, sondern im Logistikbetrieb der Firma L. W. Cretschmar GmbH & Co. KG in Stuttgart weiterverwendet, heißt es in der Pressemitteilung. „Damit erhalten die Anlagen nach ihrem erfolgreichen Einsatz für die Luftreinhaltung eine neue Aufgabe und werden im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen nachhaltig weiter genutzt.“

Die Fundamente der Luftfiltersäulen bleiben aus Kostengründen erhalten und werden mit vorhandenen Pflanzkübeln gestaltet. „So erfährt der öffentliche Raum vor dem denkmalgeschützten Grafenbau sowie in unmittelbarer Nähe zum Residenzschloss eine gestalterische Aufwertung.“ (red)