Ludwigsburg. Mit einer gemeinsamen großen Show eröffnen die Akademie für Darstellende Kunst B (ADK) und die Filmakademie Ludwigsburg am Donnerstag, 1. Oktober, um 20 Uhr das „Fest der Freiheit“. Unter freiem Himmel werden Akademiehof und ADK-Turm zur Bühne einer interdisziplinären Inszenierung.
Studierende beider Akademien verbinden Darstellende Kunst und Medien zu einer transmedialen Show. Mit Performances, Sprechchören, Video-Mapping, Rap, Tanz und Musik erzählen sie die Geschichte des Akademiehofs – vom früheren Kasernenhof mit berittenem Militär bis zum heutigen Campus als Ort für freie Kunst.
Von Schubart bis Vouging
Die Inszenierung spannt einen Bogen durch verschiedene Epochen: vom Barock über den Freiheitsdrang des Dichters Christian Friedrich Daniel Schubart bis zu modernen Ausdrucksformen wie Rap und Vouging. Auch Massenets „Meditation“ ist Teil der musikalischen Reise.
Eine Simulation der Eröffnungsprojektion gibt bereits einen ersten Eindruck von der geplanten Gestaltung. Dabei verwandelt das Video-Mapping die Architektur des Akademiehofs und des ADK-Turms in eine Projektionsfläche.
Das „Fest der Freiheit“ widmet sich den Themen freie Kunst und offene Räume. Die Eröffnungsshow soll diese Themen nicht nur aufgreifen, sondern für das Publikum unmittelbar erfahrbar machen – mit einer Inszenierung, die laut den Veranstaltern groß, laut, partizipativ, rührend, lustig und an manchen Stellen auch herausfordernd sein soll.
