Ludwigsburg. „Seit mehr als 20 Jahren fordern wir an der Schwieberdinger Straße stationäre Blitzer“, so der Bürgerverein Weststadt und Pflugfelden in einem an den Oberbürgermeister gerichteten Schreiben. Außerdem fordere der Verein schon seit Jahren die Einführung von Tempo 40 auf dieser Strecke. Unterstützung hat der Bürgerverein vom Stadtteilausschuss Weststadt erhalten, doch geholfen habe das nicht. Die Forderungen seien „vom Gemeinderat und der Verwaltung immer mit von uns nicht akzeptablen Begründungen abgelehnt“ worden. „Regelungen, die seit Jahren für die Friedrichstraße gelten, sollten für die Schwieberdinger Straße nicht möglich sein.“
Der Unfall vom 20. März, bei dem zwei unbeteiligte Frauen Opfer eines illegalen Autorennens wurden, lasse „den Verantwortlichen jetzt hoffentlich keinen Raum mehr für Ausflüchte“, heißt es in dem Schreiben weiter. Und so erneuert der Bürgerverein seine zwei Kernforderungen:
- Einrichtung von zwei stationären Blitzerampeln an der Schwieberdinger Straße auf Höhe von Burger King und Kaufland innerhalb von spätestens drei Monaten.
- Die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 km/h auf der Schwieberdinger Straße von der Keplerstraße bis zum Ortsausgang. „Eine Begründung, die Strecke würde als Umleitungsstrecke für die Autobahn gebraucht, ist zumindest seit Eröffnung der Westrandstraße nicht mehr gültig.“
Darüber hinaus appelliert der Bürgerverein an die Verwaltung, eine grüne Welle in der Schwieberdinger Straße umzusetzen, die bei Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit das Fließen des Verkehrs ermögliche.
Für die Kreuzung Schwieberdinger Straße/Saarstraße wird zudem die Einrichtung einer Rotlichtüberwachung. Hier werde nach Beobachtung des Vereins „das Ampelsignal häufig missachtet. Damit werden Fußgänger, die den Überweg benutzen, oft in akute Gefahr gebracht.“ (red)


