Ludwigsburg. Die Fahrbahnübergänge der Neckarbrücke in Neckarweihingen müssen erneuert werden. Ursprünglich für April 2025 geplant, verzögert sich der Baubeginn wegen Produktionsproblemen und Personalengpässen bei der Baufirma, so das Regierungspräsidium in einer Mitteilung. Um die Verkehrsbeeinträchtigungen gering zu halten, ist ein gestraffter Bauablauf über mehrere Wochenenden geplant.
Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) muss die Fahrbahnübergänge der Neckarbrücke in Neckarweihingen im Zuge der L1124 erneuern lassen. Die Schäden an den bestehenden Fahrbahnübergängen machen einen Austausch auf gesamter Breite erforderlich, also sowohl im Fahrbahn- als auch im Geh- und Radwegbereich. Die Übergangskonstruktionen müssen auf beiden Seiten der Brücke komplett ausgebaut, durch neue ersetzt und in den Beton der Brücke verankert werden, informiert die Behörde.
Ursprünglich war der Bau ab Ende April 2025 geplant. Zunächst hatte die beauftragte Firma Schwierigkeiten bei der Produktion der neuen Übergangskonstruktionen im Werk. Hinzu kamen dann massive Personalengpässe durch Notbaustellen auf Autobahnen und durch unvorhersehbare Krankheitsausfälle. „Daher musste der Beginn der für Ende April terminierten Arbeiten verschoben werden“, so das Regierungspräsidium. Zunächst sei dem RPS durch die Baufirma ein Baubeginn im Juni 2025 in Aussicht gestellt worden. Da die Personalprobleme bei der Baufirma sich bislang nicht entspannt haben, habe diese dem RPS in einem Gespräch vergangene Woche mitgeteilt, dass sie einen Nachunternehmer zur Unterstützung beauftrage. Dieser hat den Baubeginn an der Neckarbrücke aufgrund anderer laufender Maßnahmen für September 2025 eingeplant. Abgestimmt wird derzeit ein gestraffter Bauablauf über mehrere Wochenenden, um die Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Neckarbrücke möglichst kurz und gering zu halten.
„Eine erneute Ausschreibung und Beauftragung einer neuen Baufirma würde voraussichtlich noch mehr Zeit in Anspruch nehmen“, heißt es weiter.
Die Brücke wurde zuletzt 2017/2018 umfangreich saniert. Dabei wurden unter anderem die Schäden der Übergangskonstruktion instandgesetzt. Nach siebenjähriger Nutzung hat sich herausgestellt, dass aufgrund der hohen Verkehrsbelastung eine grundhafte Sanierung der Übergangskonstruktion im Bereich der Fahrbahn notwendig ist. Die Schwerverkehrsbelastung hat sich besonders auf die Übergangskonstruktion der Brücke ausgewirkt, da diese einer dynamische Belastung ausgesetzt ist.
„Die für die Verkehrssicherheit zuständige Straßenmeisterei des Landkreises Ludwigsburg führt regelmäßige Kontrollfahrten auf der Strecke durch. Es besteht keine Gefährdung für den Verkehr auf der Neckarbrücke“, so das Regierungspräsidium. (red)



