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Juckerfarm hört auf
Neuer Pächter für das Café am Ludwigsburger Schloss gesucht

Das Café Schlosswache ist bei Schlossbesuchern beliebt.
Das Café Schlosswache ist bei Schlossbesuchern beliebt. Foto: Holm Wolschendorf (Archiv)
Zwei Jahre lang hat die Juckerfarm das Café Schlosswache am Ludwigsburger Schloss geführt. Jetzt sucht die Schlossverwaltung nach einem neuen Pächter.

Ludwigsburg. Seit der Saison 2025 führt die Juckerfarm das Café Schlosswache im Schloss Ludwigsburg. Nun hat sich das Unternehmen dazu entschieden, den gastronomischen Betrieb zum 1. März 2027 einzustellen. Das teilte die Schlossverwaltung am Freitag mit.

„Die Schlosswache ist für viele Gäste ein fester Bestandteil ihres Besuchs im Residenzschloss – ein Ort, an dem man den Aufenthalt entspannt ausklingen lassen kann“, so Schlossverwalter Stephan Hurst. Die gastronomische Versorgung in der Schlosswache bleibt bis zur Übergabe bestehen und bietet den Gästen des Residenzschlosses Ludwigsburg auch künftig die Möglichkeit, ihren Besuch bei warmen Speisen, kleinen Snacks sowie Kaffee und Kuchen in besonderer Atmosphäre abzurunden.

Deshalb hört Juckerfarm auf

Die Entscheidung, das Café Schlosswache aufzugeben, begründet Juckerfarm-Geschäftsführer Stefan Hinner mit einer strategischen Neuausrichtung des Unternehmens: „Aufgrund der steigenden Nachfrage im Bereich unseres stärksten Produktes ‚Kürbisausstellungen im In- und Ausland‘ haben wir uns entschieden, unseren Fokus voll auf diesen Geschäftsbereich zu legen.“ Mit dem Rückzug aus dem gastronomischen Betrieb konzentriert sich die Juckerfarm künftig stärker auf ihr internationales Ausstellungsgeschäft.

Neuer Pächter ab März 2027

Die Staatlichen Schlösser und Gärten wollen frühzeitig die Weichen für die zukünftige gastronomische Betreuung der Schlosswache stellen und schreiben daher zum 1. März 2027 aus. Gesucht wird ein motiviertes und engagiertes Team, das den besonderen Standort mit Leben füllt und ein attraktives Angebot für die Gäste des Residenzschlosses Ludwigsburg schafft, heißt es in der Pressemitteilung. „Wir sind zuversichtlich, eine geeignete Nachfolge zu finden, die mit Freude, Qualität und einem Gespür für diesen besonderen Ort an die Aufgabe herangeht“, so Stephan Hurst. (red)