Ludwigsburg. Es ist schon etwas Besonderes, dass ein so kleiner Verein gleich zwei Sportlerinnen bei den Weltmeisterschaften im Hallenradsport in Glasgow stellte. Sofia Reichert ging für ihr Heimatland Bulgarien an den Start und erreichte mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 84,56 Punkten Platz 17.
So hart umkämpft sind die Plätze bei der WM
Lara Füller startete für Deutschland und wurde Vizeweltmeisterin mit 178,99 Punkten. Dem voran ging ein Qualifikationsverfahren über die German Masters Serie, bei der in sieben Durchgängen um die begehrten Tickets für die WM gekämpft wurde. Pro Land und Disziplin können nur zwei Sportlerinnen teilnehmen.
So häufig trainieren die Radsportlerinnen
Dietmar Zeiher, Vorsitzender des RKV Poppenweiler, lobte die hohe Leistungsbereitschaft der Sportlerinnen, die etwa zehn Stunden pro Woche in der Gemeindehalle in Poppenweiler trainieren. Hinzu kommen für Lara Füller noch Kaderlehrgänge an den Wochenenden. Immer mit dabei ist Trainer Paul Jacek, der seit vielen Jahrzehnten unermüdlich „seine Sportler und Sportlerinnen“ im Kunstradsport trainiert und sie mit seinem umfangreichen Fachwissen begleitet.
Als Vertreter der Stadtverwaltung Ludwigsburg überbrachte Jürgen Schindler den Sportlerinnen die Glückwünsche des Oberbürgermeisters und wies auf das große Netz von Trainern, Unterstützern, Verein und Familie hin ohne dies solche Erfolge nicht möglich wären. Den Glückwünschen schlossen sich Peter Sutschek, Vorsitzender des Radsportbezirks Stuttgart und Sonja Schröder, Vorsitzende des Radsportkreises Ludwigsburg in ihrer Rede an.
Abschließend ergriff Lara Füller das Wort und bedankte sich vor rund 100 Gästen bei allen, die sie in ihrer Karriere unterstützt haben, insbesondere den Sponsoren (red).

