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Jugendmusikschule

Spaß mit Kontrabass und E-Gitarre

Die Jugendmusikschule hat sich am Samstag unter dem Motto „Kinder spielen für Kinder“ vorgestellt. Dabei konnten Instrumente nach Herzenslust ausprobiert werden.

Sophie am Kontrabass, E-Gitarren-Lehrer Rudi Körner, Mara Grossmann am Klavier und Schlagzeuglehrer Daniel Schönerstedt mit Max (im Uhrzeigersinn von oben rechts). Fotos: Holm Wolschendorf
Sophie am Kontrabass, E-Gitarren-Lehrer Rudi Körner, Mara Grossmann am Klavier und Schlagzeuglehrer Daniel Schönerstedt mit Max (im Uhrzeigersinn von oben rechts). Foto: Holm Wolschendorf
Einmal aufs Schlagzeug trommeln: Kinder können während der Jubiläumswoche verschiedene Instrumente ausprobieren. Archivfoto: Holm Wolschendorf
Einmal aufs Schlagzeug trommeln: Kinder können während der Jubiläumswoche verschiedene Instrumente ausprobieren. Foto: Holm Wolschendorf
Sophie am Kontrabass, E-Gitarren-Lehrer Rudi Körner, Mara Grossmann am Klavier und Schlagzeuglehrer Daniel Schönerstedt mit Max (im Uhrzeigersinn von oben rechts). Fotos: Holm Wolschendorf
Sophie am Kontrabass, E-Gitarren-Lehrer Rudi Körner, Mara Grossmann am Klavier und Schlagzeuglehrer Daniel Schönerstedt mit Max (im Uhrzeigersinn von oben rechts). Foto: Holm Wolschendorf
Sophie am Kontrabass, E-Gitarren-Lehrer Rudi Körner, Mara Grossmann am Klavier und Schlagzeuglehrer Daniel Schönerstedt mit Max (im Uhrzeigersinn von oben rechts). Fotos: Holm Wolschendorf
Sophie am Kontrabass, E-Gitarren-Lehrer Rudi Körner, Mara Grossmann am Klavier und Schlagzeuglehrer Daniel Schönerstedt mit Max (im Uhrzeigersinn von oben rechts). Foto: Holm Wolschendorf

Die neunjährige Sophie spielt eigentlich Geige, aber den Kontrabass findet sie auch interessant, zumal es ihn in kleinerer Ausführung für Kinder gibt. Und es gelingt ihr spielend, dem tiefen Instrument die ersten Töne zu entlocken. „Kinder spielen für Kinder“, lautete wieder das Motto bei der Jugendmusikschule.

Es ist schon guter Brauch, dass sich die städtische Einrichtung zweimal im Jahr präsentiert und vor Beginn des neuen Semesters im Frühjahr spielen eben Kinder für Kinder. Das geschah mit einem kleinen Konzert, das sich im dicht besetzten Saal zum großen Familientreffen entwickelte. Die Kinder lauschten ebenso gespannt den kleinen Instrumentaleinlagen wie Eltern und Großeltern.

Beim Konzert stellte Kontrabass-Lehrer Ralf Zeranski auch die junge Madita vor, die ihr Instrument mit lustigen Liedern gekonnt in Szene setzte. Lilith und Antonia bildeten ein Gitarrenduo, das Spaß mit Musik zum Motto hatte. Der siebenjährige Oskar verabschiedete mit seinem Saxofon den Winter und begrüßte den Frühling, der achtjährige Simon spielte mit seiner Trompete den Pumuckl-Song, während Tim und Yannick bewiesen, dass mit dem Glockenspiel ganz besondere Atmosphäre gezaubert werden kann. Sie spielten zweistimmig mit feinem Klang „Für Elise“ von Beethoven. Das alles waren Darbietungen, die die in großer Zahl erschienenen Besucher begeisterten und inspirierten.

Sogleich ging es in die einzelnen Unterrichtsräume, wo alle Instrumente auch ausprobiert werden konnten. Großer Andrang herrschte beim Klavier, laut der JMS-Leiterin Christiane Schützer ohnehin das beliebteste Instrument, gefolgt von den Gitarren. Sogar die kleine Ausgabe, die Ukulele wird hier ebenso unterrichtet wie die E-Gitarre, die es ebenfalls in kleinerer Ausgabe für Kinder gibt.

Rudi Körner zeigte da einem Jungen, wie der besondere Sound entsteht. Es gibt außerdem ein Instrument, das jeder dabeihat. Es ist die menschliche Stimme. Auch der Gesangsunterricht wurde vorgestellt. „Die Eltern informieren sich hier ganz genau und kommen dann später nochmals gezielt auf uns zu“, berichtete Schützer.

Die musikalische Ausbildung wird hier sehr geschätzt, die Jugendmusikschule, die dieses Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen ihr 50-jähriges Bestehen feiert, hat mehr als 3000 Schüler. Es gibt dabei nicht nur Gruppen- und Einzelunterricht, sondern auch Kooperationen. Instrumente müssen dabei nicht sofort gekauft, sondern können auch ausgeliehen werden. Mit den Ludwigsburger Musikimpulsen ermöglicht die JMS außerdem in Zusammenarbeit mit der Stadt in Kindergärten und Schulen mehr als 1300 Kindern eine vierjährige musikalische Grundausbildung. Die jungen Familien schätzen laut Christiane Schützer den Standort der Jugendmusikschule im Kunstzentrum Karlskaserne.

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