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Beratungen gehen weiter
Stadtbahn: Ludwigsburg legt dem Zweckverband ein neues Angebot vor

Eine Stadtbahn wie hier in Stuttgart wird es in Ludwigsburg wohl nicht geben.
Eine Stadtbahn wie hier in Stuttgart wird es in Ludwigsburg wohl nicht geben. Foto: Helena Dolderer/dpa
Die Stadt Ludwigsburg hat dem Zweckverband Stadtbahn ein neues Ausgleichsangebot gemacht. So sieht es aus.

Ludwigsburg. In der Sitzung des Verwaltungsrats des Zweckverbands Stadtbahn im Landkreis Ludwigsburg am Donnerstag hat die Stadt Ludwigsburg den Zweckverbandsmitgliedern ein neues Angebot für eine Ausgleichsleistung vorgelegt. Diese wird aufgrund der im Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg beschlossenen Streckenbeschränkungen eingefordert.

Die Stadt Ludwigsburg hatte zuletzt in ihrem Gremium den Beschluss gefasst, rund 70 Prozent der geleisteten Umlagen als Ausgleich an Remseck, Schwieberdingen und den Zweckverband Pattonville zu erstatten. In der Diskussion am Donnerstag wurde laut Pressemitteilung des Landratsamtes das Angebot in diesem Rahmen auf 75 Prozent erhöht. Dieser Vorschlag werde nun in den kommunalen Gremien beraten.

Weiterhin sind die Zweckverbandsmitglieder übereingekommen, dass bis zum Jahresende alle notwendigen Fragestellungen zur Reaktivierungsstrecke aufgearbeitet werden sollen, um eine Entscheidung über den weiteren Projektverlauf und die Zusammensetzung des Zweckverbands treffen zu können.

Darüber hinaus wurde die Bereitschaft Ludwigsburgs, Markgröningens, Möglingens und des Landkreises Ludwigsburg deutlich, die Reaktivierung der Strecke zwischen Markgröningen und Ludwigsburg umzusetzen, sobald die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür vorliegen. In diesem Zusammenhang wird auch geprüft, wie Remseck, Schwieberdingen und der Zweckverband Pattonville aus dem Zweckverband Stadtbahn im Landkreis Ludwigsburg ausscheiden können. (red)