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LKZ-Firmenlauf

Zufriedene Gesichter nach dem Lauf

Fast 3000 Läufer bewältigen trotz schwüler Hitze die Strecke – Regionale Kliniken Holding stellt das größte Team

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Foto: Oliver Bürkle

Ludwigsburg. Es war kein Firmenlauf der Rekorde, doch im Zielbereich waren gestern Abend ausschließlich entspannte und zufriedene Gesichter zu sehen, wenn auch die meisten deutlich gerötet und ziemlich verschwitzt.

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LKZ-Firmenlauf 2017

„Es war toll und hat richtig Spaß gemacht“, sagten Beatrice Galisch und Ute Haselberger einmütig. Die beiden Mitarbeiterinnen der Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg (AVL) waren das erste Mal am Start und lobten die gute Organisation des Events. Besonders angenehm auf der Strecke seien die Sprinkler gewesen, die den Läufern und Walkern etwas Abkühlung brachten.

Das war angesichts der extremen Schwüle auch dringend nötig. LKZ-Verleger Gerhard Ulmer hatte schon vor dem Start die Läufer zweisprachig – englisch und schwäbisch – aufgefordert, es ruhig angehen zu lassen: „Take your time – net hudla“ riet er, bevor er den Startschuss für die schnellsten Läufer gab. Die Teilnehmer haben sich daran gehalten, denn die Sanitäter des Rot-Kreuz-Ortsvereins Eglosheim hatten kaum etwas zu tun. „Offenbar haben alle ausreichend getrunken“, meinte Einsatzleiter Lars Fichtler.

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Fast 2700 Läufer und über 600 Walker hatten sich für die sechste Auflage des LKZ-Firmenlaufs angemeldet. Und fast 3000 standen gestern tatsächlich an der Startlinie und kamen auch ins Ziel. Das waren zwar etwas weniger als im vergangenen Jahr, aber immer noch mehr als bei vielen anderen Firmenläufen in Baden-Württemberg.

Bei dem Event der LKZ steht seit jeher nicht die so sehr sportliche Spitzenleistung im Mittelpunkt, sondern der Spaß und das Miteinander. „Wir wollen Leute zusammenbringen, denn das ist die Aufgabe einer Zeitung“, erklärte Gerhard Ulmer das Engagement für den Firmenlauf. Und die Teilnehmer, egal ob Gelegenheitsläufer oder Leistungssportler, heben das immer wieder als das hervor, was den Firmenlauf so besonders macht.

Ganz ohne einen gewissen Ehrgeiz geht es aber auch am Monrepos nicht. Schließlich gibt es – Spaßfaktor hin oder her – auch etwas zu gewinnen. Beispielsweise für das größte Team, das in diesem Jahr mit einem Ausflug in den Kletterwal Illingen belohnt wird. Dort dürfte es ziemlich voll werden, wenn der Preis eingelöst wird. Denn die Regionale Kliniken Holding war mit 220 Läufern und Walkern vertreten und verteidigten damit ihren Titel aus dem Vorjahr.

Zum zweiten Mal wurden beim Firmenlauf auch der schnellste Chef und die schnellste Chefin gekürt. Bei den Männern machte diesmal der Ludwigsburger Zahnarzt Uwe Maiwald das Rennen, der die 3,5 Kilometer in sehr flotten 13:32 Minuten absolvierte. Die schnellste Chefin stand ihm da wenig nach, brauchte nur etwas mehr als eine Minuten mehr und war sechstschnellste Frau. Sie hat allerdings schon kraft Amtes mit Sport zu tun: Claudia Münkel ist Fachbereichsleiterin Sport der Stadt Kornwestheim und stellvertretende Betriebsleiterin des Kultur- und Kongresszentrums „Das K“.

Viele andere Teilnehmer, auch die Chefs, ließen es dagegen deutlich ruhiger angehen. Die letzten Läufer und Walker kamen nach deutlich mehr als einer halben Stunde ins Ziel und waren trotzdem zufrieden. Und für nicht wenige Teilnehmer kam der wahrhaft anstrengende Teil erst nach dem Lauf. Schließlich durfte und sollte bei der After-Run-Party nach der Siegerehrung noch bis Mitternacht gefeiert werden. Und manch einer legte vielleicht auf der Tanzfläche zu den Klängen von Bob’s Finest mehr Kilometer zurück als zuvor auf der Laufstrecke.