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Verletzter Guard der Basketballer: Riesen bangen um Jaleen Smith

Vor der heutigen Partie gegen die Fraport Skyliners (19 Uhr) bangt der Basketball-Bundesligist MHP-Riesen Ludwigsburg um seinen Starspieler. Ob und wie lange Jaleen Smith ausfallen wird, war gestern unklar.

John Patrick (rechts) hofft, dass sein Starspieler Jaleen Smith nicht allzu lange fehlen wird. Foto: Baumann
John Patrick (rechts) hofft, dass sein Starspieler Jaleen Smith nicht allzu lange fehlen wird. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Wie schwer hat sich Jaleen Smith verletzt? Diese Frage beschäftigt seit dem 89:80-Auswärtssieg der MHP-Riesen Ludwigsburg am Samstagabend bei den Gießen 46ers besonders all diejenigen, die es mit dem Ludwigsburger Spitzenreiter der Basketball-Bundesliga halten. Auch gestern Nachmittag konnte Riesen-Trainer John Patrick noch nichts Genaueres zum Gesundheitszustand seines Guards sagen, der kurz vor Spielende in Gießen mit einer Fußverletzung vom Feld humpelte, nachdem ihm Gegenspieler Jonathan Stark unglücklich auf den Fuß gefallen war.

Ein wenig Mut, dass Smith nicht allzu schwer verletzt ist, machte Patrick gestern beim Bericht von der Trainingseinheit am Montag. Ein paar Distanzwürfe konnte Smith, der als wertvollster Spieler der Liga gehandelt wird, gestern schon wieder nehmen. „Er hat geworfen, aber sonst nichts gemacht“, sagte Patrick. „Er kann gehen, hinter allem anderen steht ein Fragezeichen“, so Patrick weiter. Gestern habe man noch letzte Untersuchungen abgewartet.

Riesen vor Gewinn der Hauptrunde

Ein Einsatz gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt heute Abend (19 Uhr) in der Ludwigsburger MHP-Arena scheint indes unwahrscheinlich. Nur drei Tage nach dem Sieg gegen Gießen und dem fast sicheren ersten Platz in der BBL-Hauptrunde werden die Riesen kaum ein Risiko eingehen wollen. Fünf Spieltage vor Hauptrundenende haben die Gelb-Schwarzen drei Siege Vorsprung auf Verfolger Alba Berlin und eine Partie weniger absolviert.

Zwar gilt Smith als Anführer der Riesen und steht in manchen Spielen die vollen 40 Minuten auf dem Parkett, einen großen Unterschied zu anderen Spielern machte Patrick aber nicht bei der Frage, wie er einen möglichen Ausfall auffangen würde: „Wir hatten auch Zeiten ohne ‚Wobo‘ oder andere Spieler, die eine Pause bekommen haben. Dann springen andere ein“, sagte er und nannte Jonah Radebaugh beispielhaft als Smith-Ersatz. Zudem ist der Einsatz von Routinier Tremmell Darden fraglich, der in Gießen einen Ellenbogen abbekam und über Schwindelgefühle klagte.

Auch der kommende Gegner aus Hessen durchlebt schwierige Zeiten. Nach überstandener Corona-Quarantäne, wegen der auch das ursprünglich auf den 11.April angesetzte Spiel gegen die Riesen verlegt worden war, kehrten ersatzgeschwächte Frankfurter am Sonntag mit einer 76:81-Pleite beim abstiegsbedrohten Mitteldeutschen BC aufs Parkett zurück. Auch gegen Ludwigsburg ist unklar, ob Michael Kessens, Len Schoormann, Bruno Vrcic, Richard Freudenberg oder Ex-Riese Konstantin Konga zurückkehren. Mit der jüngsten Niederlage schwanden bei den Skyliners wohl die letzten Hoffnungen auf die Play-offs. „Es ist schwierig, wenn mehrere Stammspieler ausfallen. Aber das ist Teil dieser Saison“, sagte Patrick dazu.

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