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Deutsche-Eishockey-Liga 2

2:1-Erfolg für konzentrierte Steelers

Die Bietigheim Steelers haben ihren Aufwärtstrend unter Interimscoach Marc St. Jean fortgeführt. Gestern Abend besiegte der Eishockey-Zweitligist den EV Landshut in der Ege Trans-Arena knapp mit 2:1. Auch dank des Geburtstagskindes.

Jagd nach dem Puck: Rene Schoofs (Steelers, link) gegen Maximilian Brandl (Landshut). Foto: Baumann
Jagd nach dem Puck: Rene Schoofs (Steelers, link) gegen Maximilian Brandl (Landshut). Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Am Ende wurde es noch einmal spannend, aber die Defensive der Bietigheim Steelers hielt dem EV Landshut stand. Mit 2:1 besiegten die Bietigheimer gestern den bayerischen Rivalen in der Deutschen Eishockey-Liga 2. In einem Spiel mit wenigen Höhepunkten überzeugten die Gastgeber durch eine konstante Leistung und wenige Fehler. Ausgelassen ließen sich die Grün-Weiß-Blauen im Anschluss von ihren Fans feiern.

Leclerc bleibt bis zum Saisonende

Noch auf dem Eis verkündete Geschäftsführer Volker Schoch dann unter dem Jubel der Steelers-Fans den Verbleib von Guillaume Leclerc. Der Franzose hatte zunächst nur einen vier Spiele laufenden Probevertrag, der gestern Abend endete. In den vier Spielen kam er auf vier Tore und sechs Vorlagen.

Der Beginn der Partie verlief schleppend. Es kam kaum zu durchgespielten Angriffen, stattdessen agierten beide Teams fahrig. In der sechsten Minute gerieten die Steelers dennoch beinahe in Rückstand. Während Norman Hauner auf der Strafbank saß, tänzelte der Puck auf der Torlinie der Bietigheimer. Erst nach Videobeweis entschieden die Schiedsrichter: Kein Tor, das Spielgerät war nicht mit vollem Umfang hinter der Linie. Auch diese Szene brachte kein Feuer in die Begegnung. Bis zum Ende des ersten Drittels blieben Chancen Mangelware. Schwere Kost für die 2523 Zuschauer.

Da bot der Eisaufbereitungswagen fast schon mehr Unterhaltung. Unter lautem Gelächter auf den Rängen ließ das Gefährt eine beträchtliche Menge aufgeschobenes Eis auf der Fläche zurück. Mit Schneeschaufeln und Eimern versuchten drei emsige Helfer, die zurückgebliebenen Eisreste abzutransportieren. Doch danach war das Eis noch immer nicht in spieltauglichem Zustand. Ein Ersatzaufbereitungswagen musste das Spielfeld erneut abfahren. Erst kürzlich gab es beim Heimspiel einen Zwischenfall, als ein Wagen gegen die Bande boxte und anschließend fahruntauglich war. Mit über 15 Minuten Verzögerung ging es schließlich weiter. Die verlängerte Pause schien den Steelers nichts auszumachen. Kaum lief das Spiel wieder, knallte Leclerc den Puck gegen den Pfosten, den Abpraller setzte Matt McKnight ans Außennetz.

Bietigheim spielte weiter mutig und engagiert nach vorne. In der 22. Minute nutzte Geburtstagskind Mark Ledlin seinen Freiraum für einen ansatzlosen Schuss aus der zweiten Reihe – 1:0 für die Steelers. Das Spiel war nun deutlich intensiver. McKnight hatte noch zweimal die Chance zum zweiten Treffer auf dem Schläger, es blieb aber zunächst beim knappen Vorsprung für die Gastgeber. Was im zweiten Drittel nicht gelang, schaffte McKnight im Schlussdurchgang.

Kurz nach der Pause – die ohne Eisaufbereitungs-Panne ablief – markierte der Stürmer mit einem gefühlvollen Schuss an den Innenpfosten das 2:0 (44. Spielminute). Dann aber wurde es zum Ende der Partie s noch einmal spannend: In der 52. Minute erzielte Mathieu Pompei den 1:2-Anschlusstreffer für die Landshuter. Bis auf diese Szene zeigten die Steelers aber eine stabile und aufmerksame Defensivleistung.

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