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Eishockey

Steelers machen Ernst im Kampf um Platz 1

Die Bietigheim Steelers haben gestern mit einer überragenden Leistung ihren fünften Sieg in Folge gefeiert. Vor 2881 Zuschauern besiegte der Eishockey-Zweitligist den bisherigen Tabellendritten Lausitzer Füchse mit 5:1 und rückten damit selbst auf Rang drei. Auch der erste Platz ist noch möglich.

Jubelnde Steelers: Tyler McNeely (links) und Shawn Weller.Foto: Baumann
Jubelnde Steelers: Tyler McNeely (links) und Shawn Weller. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Zu wenig Konstanz? Zu viele Fehler? Im Gegenteil! Zum Ende der Hauptrunde gewinnen die Bietigheim Steelers ihre gewohnte Siegermentalität zurück und können bei drei verbleibenden Spieltagen sogar noch auf den Spitzenplatz der vorrücken. Dank fünf Siegen in Serie. Einen ersten Schritt dazu hat der Eishockey-Zweitligist gestern Abend mit einem überragenden 5:1-Erfolg über die Lausitzer Füchse gemacht. Damit verdrängten die Bietigheimer die Ostdeutschen vor 2881 Zuschauern in der Ege Trans-Arena von Rang drei und treffen nun am Sonntag auf den Tabellenzweiten Frankfurter Löwen.

Gleich nach wenigen Sekunden kassierte Max Prommersberger eine zweiminütige Zeitstrafe. Doch davon ließen sich die Bietigheimer nicht beeindrucken. In Unterzahl gelang Matt McKnight beinahe die Führung und als die Steelers wieder komplett waren, machten sie erst richtig Ernst. Die Füchse hatten kaum eine Chance, sich zu befreien. Der SCB spielte mit viel Tempo und attackierte früh. Nicolai Goc scheiterte zweimal mit seinen Schüssen an Gästekeeper Jason Kasdorf.

Bietigheim dominiert

Auch in der neunten Minute parierte Kasdorf erst, aber der Puck landete direkt vor den Schlittschuhen von Norman Hauner. Der 27-Jährige hatte keine Mühe, die Scheibe im Tor unterzubringen. Die Steelers drängten die Lausitzer weiter in die Defensive. In der elften Minute legte Bietigheim in Überzahl nach. Topscorer McKnight bekam den Puck hinter dem Tor und hatte ein gutes Auge für seinen Mitspieler. Tyler McNeely nutzte die gute Schussposition von halblinks und vollendete zum 2:0.

Aber die Gastgeber hatten noch lange nicht genug und machten im zweiten Durchgang ebenso intensiv weiter. In der 24. Minute reagierte Alexander Preibisch nach einem abgeblockten Schuss am schnellsten und netzte zum 3:0 ein. Die Gäste fanden kein Rezept gegen die dominanten Bietigheimer. Marcus Sommerfeld und KcKnight scheiterten Mitte des Drittels knapp.

Davon ließen sich die beiden jedoch nicht entmutigen. Nach einem Abschluss Prommersbergers war der überragende McKnight als Erster zur Stelle und schob das Spielgerät mit dem Schläger über die Linie, nach dem er es zuvor mit dem Fuß unter Kontrolle gebracht hatte (19.).

Kurz bevor die Uhr ablief, legten die Steelers zum 5:0 nach: Prommersberger zog von der blauen Linie ab, der Puck ging knapp am Tor vorbei und sprang von der Bande zurück zu Sommerfeld. Der Stürmer schlug eiskalt zu.

Im Schlussdrittel kassierte Bietigheim noch das 1:5 durch Luis Rentsch.

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