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Steelers machen Trainer glücklich

Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers ist bereit für das Duell mit dem Spitzenreiter. Bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser stoppten die Schwaben am Samstag mit einem 4:2-Sieg den Negativlauf.

Trifft erneut: Steelers-Neuzugang Guillaume Leclerc erzielt in Weißwasser das Tor zum 2:0.Foto: Baumann
Trifft erneut: Steelers-Neuzugang Guillaume Leclerc erzielt in Weißwasser das Tor zum 2:0. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen/Weißwasser. Damit besteht mit einem weiteren Erfolg heute Abend (20 Uhr, Ege Trans-Arena) im letzten Spiel des Jahres gegen Tabellenführer Kassel Huskies unter Umständen sogar noch die Chance, auf Platz fünf vorzurücken.

Die Huskies rutschten im Topspiel gegen Verfolger Heilbronn auf eigenem Eis vor 6100 Zuschauern mit 2:5 aus und behaupteten Platz eins vor den nun punktgleichen Falken nur aufgrund des besseren Torverhältnisses. Matchwinner für Heilbronn war Topscorer Dylan Wruck mit vier Toren und einer Vorlage.

Die Steelers verdienten sich den Erfolg in der Lausitz mit einer überzeugenden Teamleistung und einem guten Unterzahlspiel. Nach zwei Niederlagen in Folge musste das Team von Trainer Marc St. Jean allerdings bis zehn Sekunden vor Schluss um die drei Punkte bangen, ehe Alexander Preibisch zum 4:2 ins leere Tor traf.

„Ich freue mich riesig und bin sehr stolz auf meine Mannschaft“, zeigte sich St. Jean erleichtert. „In den ersten 30 Minuten haben wir unser System sehr gut durchgezogen, dann haben wir durch Strafzeiten etwas den Rhythmus verloren.“

Für die Gäste begann die Partie mit einem frühen Führungstreffer durch Freddy Cabana, der in der 4. Minute im Powerplay nach einem Schuss von Matt McKnight traf. Nach 36 Sekunden im zweiten Drittel erhöhte Guillaume Leclerc auf 2:0. Weißwasser kam durch Darcy Murphy zurück ins Spiel, der in der 31. Minute bei Überzahl auf 1:2 verkürzte.

Brett Breitkreuz sorgte in der 36. Minute dafür, dass Bietigheim eine 3:1-Führung mit in die zweite Drittelpause nehmen konnte. Eine spannende Schlussphase war garantiert nach dem 2:3, das Bretts Bruder Clarke, Kapitän der Füchse, in der 47. Minute erzielte.

Die Steelers überstanden anschließend noch eine doppelte Unterzahl, ehe Preibisch alles klar machte.

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