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deutsche eishockey-liga 2

Steelers mit Comeback-Qualitäten

Hohen Unterhaltungswert boten die Eishockey-Zweitligisten Bietigheim Steelers und EV Landshut: Die Steelers machten einen 1:3-Rückstand wett und siegten mit 4:3 nach Penaltyschießen.

Harter Fight: Benjamin Zientek (rechts) und Landshuts Marco Baßler geraten sich in die Haare.Foto: Baumann
Harter Fight: Benjamin Zientek (rechts) und Landshuts Marco Baßler geraten sich in die Haare. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Steelers-Trainer Hugo Boisvert musste gestern auf Eric Stephan und Fabian Ribnitzky verzichten, dafür feierte Torhüter-Talent Cody Brenner sein Pflichtspieldebüt für Bietigheim, so dass sich der in den ersten vier Saisonspielen glänzend aufgelegte Stephon Williams eine Pause gönnen durfte.

Das Match begann vor 2199 Zuschauern in der Ege Trans-Arena emotional mit einem Faustkampf in der 2. Minute zwischen Benjamin Zientek und dem Landshuter Marco Baßler, der ohne eindeutigen Sieger blieb. Beide Teams bevorzugten das offene Visier und setzten auf Attacke. Die Torhüter Brenner und Jaroslav Hübl durften sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen, dennoch blieb das erste Drittel torlos.

Landshut, das aufgrund der Sanierung des eigenen Stadions erst Mitte Oktober sein erstes Saisonheimspiel bestreiten kann, wirkte als Aufsteiger sehr selbstbewusst und war von Trainer Axel Kammerer gut auf die Steelers eingestellt. Bietigheim erhöhte im zweiten Drittel das Tempo, doch im Abschluss fehlte die letzte Entschlossenheit.

In der 28. Minute profitierten die Gäste von einer Unaufmerksamkeit der Schwaben und lagen plötzlich durch Michael Fomin mit 1:0 vorne. Nur 66 Sekunden später folgte die nächste kalte Dusche mit dem 0:2 durch Mathieu Pompei. Die Steelers behielten den Kopf oben und waren nach 32 Minuten mit dem 1:2 durch Zientek wieder im Spiel. Ein Aussetzer in der eigenen Zone sorgte jedoch wenig später für neuen Frust. Baßler sagte danke und traf zum 3:1 für Landshut.

Bietigheim zündete im dritten Spielabschnitt den Turbo und warf noch einmal alles in die Waagschale. Im Tor löste Williams Brenner ab und in doppelter Überzahl verkürzte Matt McKnight in der 49. Minute auf 2:3. Ein weiteres Powerplay führte in der 54. Minute zum 3:3-Ausgleich durch Zientek.

Die Verlängerung blieb torlos und im Penaltyschießen hatte Bietigheim durch Norman Hauners Treffer zum 4:3 das bessere Ende für sich.

Für die Steelers geht es am Sonntag um 18.30 Uhr beim stark in die Saison gestarteten EHC Freiburg weiter.

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