Logo

Steelers verteidigen die Spitze mit Derbysieg in Freiburg

Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers hat mit einem 3:2-Sieg beim EHC Freiburg Platz eins in der Tabelle behauptet.

Hugo Boisvert.Foto: Baumann
Hugo Boisvert. Foto: Baumann

Freiburg/Bietigheim-Bissingen. Freiburg, das am Freitag die Tabellenspitze verspielt und beim 3:6 in Heilbronn eine frühe 2:0-Führung aus der Hand gegeben hatte, suchte gestern sein Heil in der Offensive, doch die Steelers behielten in der eigenen Zone die Übersicht, so dass Torhüter Stephon Williams im ersten Drittel keine allzu großen Prüfungen zu bestehen hatte. Die größte Chance zur Führung hatten die Gäste, doch Norman Hauner verfehlte nach einem Konter in der 19. Minute das Tor von Ben Meisner.

Bietigheim startete mit viel Tempo ins zweite Drittel und verdiente sich damit die Führung in der 28. Minute durch Lukas Laub, der eine Vorlage von Verteidiger Max Prommersberger verwertete. Freddy Cabana verpasste in der 33. Minute das 2:0, doch dann nutzte Freiburg das erste Powerplay des Spiel zum Ausgleich durch Alexander Brückmann in der 38. Minute.

Die 2:1-Führung durch Tim Schüle (44.) beantworteten die Gastgeber mit dem 2:2 durch Cam Spiro (53.). Doch das bessere Ende hatten die Steelers für sich, denn Verteidiger Chris Owens fand in der 57. Minute die Lücke zum 3:2-Siegtreffer.

Am Freitagabend hatte sich die erste Heimniederlage der Steelers angebahnt. Ein mutig aufspielender Aufsteiger aus Landshut nutzte die Schwächen des Favoriten in der Defensive gnadenlos aus und führte nach 35 Minuten mit 3:1. „Das war eine großartige Leistung, ich bin begeistert, wie wir als Team aufgetreten sind“, lobte EVL-Coach Axel Kammerer.

Wende im Powerplay

Sein Bietigheimer Kollege Hugo Boisvert musste einräumen, „dass nicht alles gepasst hat bei uns.“ Doch die Steelers ergaben sich nicht in ihr Schicksal, sondern zogen sich wieder aus dem Sumpf, indem man das Tempo erhöhte und die Zweikämpfe besser annahm. Der Lohn waren zwei Powerplaytore durch Matt McKnight und Benjamin Zientek zum 3:3-Ausgleich. Den Zusatzpunkt sicherten sich die Schwaben dann im Penaltyschießen durch Norman Hauner.

„Die Jungs haben füreinander gekämpft und einen Weg gefunden, um das Spiel zu gewinnen“, stellte Boisvert fest, während Kammerer das Schlussdrittel eigentlich nicht kommentieren wollte: „Jeder hat ja gesehen, was passiert ist. Es gab ein Powerplay nach dem anderen und dann kippt das Spiel eben irgendwann.“ Das ging ganz offenbar in Richtung der Schiedsrichter.

Autor: