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Deutsche Eishockeyliga 2

Steelers zeigen eine starke Reaktion

Nach der Klatsche gegen die Kassel Huskies bekommen die Dresdner Eislöwen die Wut der Steelers zu spüren. Mit 4:1 gewinnen die Bietigheimer vor heimischem Publikum.

Sicherer Rückhalt der Steelers: Keeper Stephon Williams (links) ist vor Toni Ritter an der Scheibe.Foto: Baumann
Sicherer Rückhalt der Steelers: Keeper Stephon Williams (links) ist vor Toni Ritter an der Scheibe. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Zwei Tage nach der 2:10-Schlappe bei Spitzenreiter Kassel Huskies haben die Bietigheim Steelers in der Deutschen Eishockeyliga 2 eine starke Reaktion gezeigt. Beim 4:1-Heimsieg vor 2157 Zuschauern in der Ege.Trans-Arena ebnete Doppeltorschütze Dennis Swinnen den Weg zum Sieg. Zu Beginn mussten sich die Bietigheimer allerdings gedulden, bis der Knoten endlich platzen wollte.

Was bei Gleichzahl nicht klappte, sollte in Unterzahl gelingen. 17 Minuten taten sich die Bietigheimer schwer, die Scheibe im gegnerischen Tor unterzubringen. Sowohl Chris Owens (4.) als auch Norman Hauner (8.) und Brett Breitkreuz (9.) scheiterten am Dresder Keeper Florian Proske oder der Eislöwen-Abwehr.

Als die Dresdner in Überzahl dabei waren, die Bietigheimer im eigenen Drittel einzuschnüren, machte sich Matt McKnight auf und davon. Von der Blauen Linie stürmte er frei auf Proskes Tor zu und stocherte den Puck im Nachsetzen über die Linie. Zuvor hielt Stephon Williams den Bietigheimer Kasten mit erstaunlicher Souveränität sauber.

Den zweiten Abschnitt begannen die Steelers, die anlässlich des Tages der Deutschen Einheit in schwarz-rot-goldenen Trikots aufliefen, selbst in Überzahl – und benötigten nur 17 Sekunden, um die Halle zum Jubeln zu bringen. Gleich mit der ersten Angriffswelle kombinierten sich McKnight und Lukas Laub vor das Tor, wo Laub nur einschieben musste.

Wiederum in Überzahl allerdings die Antwort der Gäste. Mario Lamoureux nutzte die Bietigheimer Passivität zum 1:2 (23.). Die Euphorie der rund 25 mitgereisten Eislöwen-Fans wurde aber von Dennis Swinnen gebremst. Denn nur zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer staubte der Deutsch-Belgier nach einem Schuss von Freddy Cabana und einer Parade von Proske zum 3:1 ab (25.).

Fast das gleiche Bild kurz vor Drittelende. Erneut Schuss Cabana, erneut ein Abpraller und erneut stand Swinnen richtig und drückte die Scheibe über die Linie zum 4:1 (39.). Besonders wenn Bietigheim das Spiel schnell machte, hatten die Dresdner sichtlich Probleme, mit dem Tempo der Steelers mitzukommen.

Im Schlussabschnitt ließen es die Bietigheimer allerdings ruhiger angehen. Nur Stephon Williams war scheinbar noch auf Betriebstemperatur. In den Schlusssekunden stürmte er aus seinem Tor und räumte einen frei auf ihn zu stürmenden Dresdner Angreifer samt Scheibe ab und verhinderte so das 2:4 für die Gäste.

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