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Sportschießen

SGi schafft es in die Endrunde

Mit 5:0-Siegen gegen die FSG Hilpoltstein und den SV Altheim Waldhausen haben sich die Luftpistolenschützen der SGi Ludwigsburg den dritten Platz in der Bundesliga Süd gesichert. Im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft treffen sie auf die starke Braunschweiger SG.

Voller Fokus auf die Titelverteidigung: Ludwigsburgs Celine Goberville.Foto: Baumann
Voller Fokus auf die Titelverteidigung: Ludwigsburgs Celine Goberville. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Das Geburtstagskind der Schützengilde Ludwigsburg – Kevin Venta wurde am Samstag 29 Jahre alt – machte sich selbst zwei richtig schöne Geschenke. An beiden Wettkampftagen der Bundesliga Luftpistole Süd lieferte das Bundeskadermitglied der Schützengilde blitzsaubere 385 (von 400 möglichen) Ringe ab und distanzierte seine Kontrahenten deutlich.

Zuverlässig wie immer zielte und traf die Nummer 1 der Ludwigsburger, Céline Goberville. 383 gegen Hilpoltstein, 384 gegen Altheim Waldhausen – mit solchen Zahlen lässt sich der Endrunde gelassen entgegenblicken. Die Schützengilde reist im Jahr ihres 175-jährigen Bestehens am ersten Februar-Wochenende als amtierender Meister nach Rotenburg an der Fulda.

Teammanagerin Hochmuth zufrieden

„Das war doch klasse“, freute sich Team-Managerin Kathrin Hochmuth schon am Samstagabend nach dem 5:0 gegen Hilpoltstein. Keiner ihrer Schützlinge gab sich am Wochenende eine Blöße. Auch Aaron Sauter (zweimal 376), Julia Hochmuth ( 378 und 381) und René Potteck (369 und 371) punkteten doppelt. Mit den deutlichen Erfolgen gelang noch der Sprung auf Platz 3, weil der württembergische Rivalen SV Murrhardt-Karnsberg beim 1:4 gegen den Tabellenzweiten SV Kelheim-Gmünd erwartungsgemäß Federn ließ. Auf Platz 1 blieb der SV Waldkirch.

Im Norden herrschte beim Spitzenduell Hochspannung. Beim Stande von 2:2 wurde die Paarung Dominik Sänger (SV Kriftel) – Patrick Meyer (Braunschweig) im Stechen entschieden. Sänger setzte sich mit 9,3:8,6 durch. Damit trifft Braunschweig als Tabellenzweiter im Viertelfinale auf Ludwigsburg. Es kommt also schon früh zu einer Neuauflage des Finalkampfes von 2019, den die Schwaben überraschend deutlich mit 4:1 für sich entschieden hatten. In der Zwischenzeit verließen allerdings Könner wie Zorana Arunovic (Serbien) und Florian Brunner das SGi-Team, während sich die Niedersachsen weiter verstärkt haben.

Mentaltrainer Wolfgang Mader stimmte die Ludwigsburger schon am Wochenende auf das K.o.-Duell am 1. Februar ein. Gedanken an ein Scheitern will er erst gar nicht aufkommen lassen. Vielmehr predigt er das Selbstbewusstsein, das dem Titelverteidiger die Kraft für eine neue Überraschung verleihen soll. Mentale Stärke und das Vertrauen in die eigene Fähigkeit können in der Finalrunde Berge versetzen. „Braunschweig hat gegen einen ebenbürtigen Gegner wie Kriftel ganz irdische Ergebnisse erzielt“, taxiert Kathrin Hochmuth den Kontrahenten, „also: Angst haben wir keine.“

Zweiter Württembergischer Vertreter

Groß war die Freude beim zweiten württembergischen Vertreter. Erstmals hat der SV Murrhardt-Karnsberg den Sprung unter die besten acht Teams Deutschlands geschafft. „Dass wir die Endrunde erreichen, ist doch schon super“, jubelte Schütze Leo Braun, vor etlichen Jahren schon einmal für das Ludwigsburger Bundesligateam im Einsatz.

Die Viertelfinalduelle am 1. Februar:

Austragungsort Rotenburg an der Fulda: SV Waldkirch – SpSch Raesfeld; SGi Ludwigsburg – Braunschweiger SG; SV Kelheim-Gmünd - PSV Olympia Berlin; SV Murrhardt-Karnsberg – SV Kriftel.

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