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Schießsport

SGi sucht ihren Rhythmus

Ludwigsburger Luftpistolenschützen starten mit Sieg und Niederlage in die Bundesliga-Saison

Das neu formierte Team der Schützengilde Ludwigsburg (vordere Reihe von linlks): Asgeir Sigurgeirsson, Kevin Venta und Aaron Sauter. Hintere Reihe (v.l.): Franz Roth, René Potteck und Julia Hochmuth . Foto: privat
Das neu formierte Team der Schützengilde Ludwigsburg (vordere Reihe von linlks): Asgeir Sigurgeirsson, Kevin Venta und Aaron Sauter. Hintere Reihe (v.l.): Franz Roth, René Potteck und Julia Hochmuth . Foto: privat

Ludwigsburg. Dem deutschen Meister bläst der Wind heftig ins Gesicht. Einen knappen Sieg und eine hauchdünne Niederlage brachte das erste Bundesliga-Wochenende für die Luftpistolenschützen der SGi Ludwigsburg. „Das hat viel Kraft und Nerven gekostet“, stöhnte Team-Managerin Kathrin Hochmuth nach der Rückkehr aus dem bayerischen Kelheim.

Am Samstag unterlag die Schützengilde dem SV Waldkirch mit 2:3, am Sonntag hielten die Ludwigsburger den Gastgeber SV Kelheim-Gmünd mit demselben Resultat in Schach. Als einzige Teams im Zwölferfeld verfügen Waldkirch und die HSG München noch über eine weiße Weste. Wie ausgeglichen die Gruppe Süd ist, zeigt die Tatsache, dass von den zwölf Duellen am Wochenende sieben mit dem knappsten Ergebnis entschieden wurden.

Zum Auftakt kassierte Ludwigsburgs Mann auf der Ausländerposition, der Isländer Asgeir Sigurgeirsson, gegen den Waldkircher Alexander Kindig mit 369:379 eine deftige Niederlage. Die Pluspunkte durch Kevin Venta (383:379) und René Potteck (375:373) reichten nicht, da Neuzugang Aaron Sauter (373:374 gegen Michael Holderried) und Julia Hochmuth (374:376 gegen Sebastian Kugelmann) knapp geschlagen den Schießstand verließen. „Das war ein großer Kampf, das war auf des Messers Schneide“, kommentierte Hochmuth den Krimi. Ausdrücklich in Schutz nahm sie Sigurgeirsson, der nach einer Wettkampfpause vergeblich seinen Rhythmus suchte.

Quasi über Nacht legte der Isländer aber den Hebel um. Im Duell mit dem serbischen Weltklasseathleten Damir Mikec behielt Sigurgeirsson mit 384:382 die Oberhand. Alle drei Ludwigsburger, die am Samstag leer ausgegangen waren, zeichneten sich für den Erfolg gegen Kelheim-Gmünd verantwortlich. Sauter besiegte Monika Karsch mit 383:377, Julia Hochmuth behielt im alles entscheidenden Vergleich die Nerven und sicherte mit 375:372 gegen Christoph Schultheiß den siegbringenden dritten Zähler. So ließen sich die Niederlagen von Kevin Venta (378:384) und René Potteck (371:377) verschmerzen.

Mit der Ausbeute konnte die Schützengilde unterm Strich zufrieden sein. Am 19./20. Oktober gastieren die Ludwigsburger im Dreiländereck beim ESV Weil am Rhein, wo sie auf die SSG Dynamit Fürth und KKS Hambrücken treffen.

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