München. Vincent Kompany befindet sich nach seinem Zusammenbruch in einem stabilen Zustand und wird noch «einige Tage» im Krankenhaus bleiben. Das berichtete Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl am Tag nach dem medizinischen Notfall. «Wir haben gestern Abend auch gesprochen. Auch mit seiner Frau. Das war für uns alle natürlich kein schöner Moment», sagte Eberl vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg an diesem Sonntag (17.30 Uhr).
«Zeigt mal wieder, dass der Fußball nicht das Wichtigste im Leben ist. Das Wichtigste ist die Gesundheit», sagte Eberl weiter. Über die Ursache des Zusammenbruchs wolle er nicht spekulieren. «Ich bin jetzt hier kein Mediziner und werde keine Zusammenhänge herstellen. Natürlich machen die Ärzte seit gestern Abend nicht anderes, um herauszufinden, was es ist. Die Untersuchungen haben auch ein Stück weit Ergebnisse gebracht. Aber das bedarf noch weiterer Untersuchungen», sagte Eberl.
Bis auf Weiteres übernimmt das Trainerteam um Assistent Aaron Danks die Aufgaben des Chefcoaches. Der Engländer sprang schon einmal für Kompany ein, als dieser im Champions-League-Halbfinalspiel in der vergangenen Saison gegen Paris Saint-Germain wegen einer Sperre von der Tribüne aus zuschauen musste.
Virusinfektion und Hüftprobleme
Kompany war am Freitag auf dem Trainingsgelände des FC Bayern zusammengebrochen, als er eine Einheit der Amateurmannschaft verfolgt hatte. Der Belgier wurde daraufhin mit einem Notarztwagen in eine Klinik gebracht. Das für heute geplante Regionalliga-Spiel der Bayern-Amateure wurde kurzfristig abgesagt.
Zuletzt hatte der Bayern-Coach mit einer Virusinfektion und Hüftproblemen zu kämpfen. Den 6:1-Sieg gegen RB Leipzig verfolgte er überwiegend im Sitzen, anschließend verpasste er mehrere Trainingseinheiten und eine Pressekonferenz. Beim Champions-League-Spiel gegen den FC Arsenal am Mittwoch stand er wieder an der Seitenlinie.
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