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Bankraub in Güglingen
Anklage nach Millionendiebstahl - Beute nie gefunden

Anklage nach Millionendiebstahl - Beute nie gefunden
Von der Beute der Bankräuber fehlt noch jede Spur. (Symbolbild) Foto: Silas Stein
Sie sollen zahlreiche Bankschließfächer geknackt und mehr als drei Millionen Euro erbeutet haben. Jetzt wurde Anklage gegen zwei Männer erhoben - doch von dem Diebesgut fehlt weiterhin jede Spur.

Heilbronn. Nach dem millionenschweren Diebstahl in einer Bankfiliale in Güglingen (Kreis Heilbronn) hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei Tatverdächtige erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, im August vergangenen Jahres gemeinsam mit weiteren Mittätern zahlreiche Schließfächer im Tresorraum aufgebrochen und daraus Gegenstände im Wert von mehr als drei Millionen Euro gestohlen zu haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Beute wurde trotz umfangreicher Ermittlungen bis heute nicht gefunden.

Die 19 und 23 Jahre alten Männer sitzen seit ihrer Festnahme im Februar in Untersuchungshaft. Der Jüngere der beiden soll als damaliger Bankmitarbeiter sein Insiderwissen genutzt haben, um sich Zutritt zu dem Tresorraum zu verschaffen. Gegen ihn wurde vor dem Landgericht Heilbronn Anklage wegen Einbruchdiebstahls erhoben.

Dem 23-jährigen Mann werde zudem vorgeworfen, sich als Polizeibeamter ausgegeben zu haben. Zudem wurde bei ihm Falschgeld sichergestellt, weshalb ihm auch Geldfälschung vorgeworfen wird. Ob die Männer in weitere Diebstähle in Heilbronn verwickelt sind, überprüft die Staatsanwaltschaft ebenfalls.

© dpa-infocom, dpa:260708-930-354109/1