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Fußball-Bundesliga
Auch bei Pejcinovic-Kauf: Demirovic will beim VfB bleiben

VfB Stuttgart - SC Freiburg
Ermedin Demirovic will weiterhin für den VfB Stuttgart Tore erzielen. (Archivbild) Foto: Tom Weller
Der VfB Stuttgart will Wolfsburgs Pejcinovic holen - und damit Konkurrenz für Mittelstürmer Demirovic. Der will trotzdem beim VfB bleiben - und hofft in der Königsklasse auf einen englischen Gegner.

Grassau. Mittelstürmer Ermedin Demirovic hat sich trotz möglicher neuer Konkurrenz beim VfB Stuttgart zu einem Verbleib beim Fußball-Bundesligisten bekannt. «Ich habe gesagt, ich möchte hierbleiben», erklärte der 28-Jährige im Trainingslager des VfB in Grassau am Chiemsee. «Für mich gibt es nichts Neues im Kopf, für mich ist alles gleich geblieben wie vor der WM.» 

Stuttgart bemüht sich derzeit um eine Verpflichtung von Dzenan Pejcinovic vom Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg. Sollte der Transfer gelingen, wäre der 21-Jährige auf der Position des Torjägers eine ernsthafte Konkurrenz für Demirovic. Allerdings hatte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth am Wochenende erklärt, dass die Vereine «weit entfernt» von einer Einigung seien. Wolfsburg fordert laut Medienberichten 25 Millionen Euro.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß hatte sich kürzlich verärgert über Gerüchte gezeigt, dass er im Falle einer Verpflichtung von Pejcinovic einen Verkauf von Demirovic nicht kategorisch ablehnen würde. «Mein Ziel ist es immer, die besten Spieler beim VfB zu haben und Medo ist einer unserer besten Spieler», erklärte Hoeneß. 

Wunschgegner FC Arsenal

In Stuttgart läuft der Vertrag von Demirovic, der bei der WM mit Bosnien-Herzegowina im Sechzehntelfinale gegen Co-Gastgeber USA ausschied, noch bis zum 30. Juni 2028. Pejcinovic bezeichnete er als guten Spieler und sagte: «Wir wollen schlagkräftig in die neue Saison gehen. Deshalb ist jeder Spieler, der schlagkräftig ist, der Qualität mitbringt, wichtig für uns.»

In der Champions League wünscht sich der Stürmer den FC Arsenal mit Nationalspieler Kai Havertz als einen der Gegner in der Ligaphase. «Es wäre cool, mal in England zu spielen», meinte der gebürtige Hamburger und hob das Londoner Stadion hervor, in dem Arsenal seine Heimspiele austrägt. Beim FC Liverpool würde er aber «auch nicht nein sagen».

© dpa-infocom, dpa:260804-930-482324/1