Konstanz. Nach der Bombendrohung auf dem grenzüberschreitenden 24-Stunden-Flohmarkt in Konstanz im Juni steht ein 16-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen unter Verdacht. Das teilten die Staatsanwaltschaft Hagen und das Polizeipräsidium Konstanz mit. Dem Jugendlichen wird demnach vorgeworfen, im Juni mit der Explosion mehrerer angeblicher Bomben auf dem Flohmarkt gedroht und eine hohe fünfstellige Geldsumme gefordert zu haben. Die Polizei hatte das Gelände daraufhin räumen lassen.
Der 16-Jährige steht zudem im Verdacht, für weitere ähnlich gelagerte Drohanrufe im gesamten Bundesgebiet verantwortlich zu sein. Das Ermittlungsverfahren wurde aufgrund des Alters des Jugendlichen nach dem Wohnortprinzip an die Staatsanwaltschaft Hagen in Nordrhein-Westfalen übergeben.
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