Heidenheim. Nach einer Flut von Gegentoren in den ersten Pflichtspielen und der Pokalblamage bei einem Regionalligisten fordert Heidenheims Trainer Frank Schmidt eine bessere Defensivarbeit des Bundesliga-Absteigers. «Wir haben zwölf Gegentore bekommen in drei Spielen. Das ist ein No-go, das geht nicht. Das müssen wir abstellen», sagte der 52-Jährige vor dem Heimspiel in der 2. Fußball-Bundesliga gegen Dynamo Dresden am Samstag (13.00 Uhr/Sky).
Nach dem 2:5 im DFB-Pokal gegen Jeddeloh II und dem vorherigen 1:4 in der Liga bei Hertha BSC habe der FCH die Trainingseinheiten unter der Woche genutzt, um «mehr Stabilität in unsere Defensive reinzubekommen. Das ist die Basis grundsätzlich für alle Mannschaften, aber auch für unser Spiel».
Weitere Neuzugänge? «Da kann noch viel passieren»
Es gehe dabei um die Einstellung und das Zweikampfverhalten und darum, dass sich die Spieler gegenseitig unterstützen. «Das muss sitzen», betonte Schmidt, dessen Team mit einem Sieg gegen Aufsteiger VfL Osnabrück in die Saison gestartet war, beim 4:3 aber auch schon drei Gegentore kassiert hatte.
Eine Verstärkung erhofft sich Schmidt von Michael Heule, der erst am Montag vom Schweizer Meister FC Thun zum 1. FC Heidenheim gekommen ist. Der Linksverteidiger sei ein Kandidat für die Startelf.
Zudem sucht der FCH nach den Abgängen von Leistungsträgern wie Benedikt Gimber, Niklas Dorsch, Eren Dinkçi oder Marvin Pieringer nach weiteren Verstärkungen bis zum Ende der Transferperiode am kommenden Dienstag. «Da kann wirklich noch viel passieren», erklärte Schmidt. «Wir werden versuchen, das zu realisieren, was möglich ist.»
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