Freiburg. Abwehrspieler Philipp Treu ist vom neuen Bundestrainer Jürgen Klopp angetan. Er habe ein Gespräch mit dem 59-Jährigen gehabt, berichtete der Defensivmann vom SC Freiburg im RTL/Sky-Interview. «Wir haben uns da mal kennengelernt, deshalb kann ich da auch nur Positives sagen», erklärte Treu. Klopp benennt am Donnerstag seinen ersten Kader als DFB-Chefcoach. Zwischen dem 24. September und 4. Oktober stehen für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gleich vier Nations-League-Partien an.
«Ob es am Donnerstag reicht, wird man sehen», sagte Treu über eine mögliche erste Nominierung. Er habe von Klopp «eine Nachricht bekommen, ob wir mal telefonieren wollen», berichtete der 25-Jährige. «Dann haben wir einen Facetime-Call gehabt. Da hat er sich mal vorgestellt und wollte mich näher kennenlernen. Es war ein cooles Gespräch, um auch einen Eindruck zu bekommen, was seine Idee und sein Plan ist.» Es sei «schlichtweg positiv» verlaufen.

Dauer-Baustelle hinten rechts
Treu hat bislang noch kein A-Länderspiel bestritten, sich in Freiburg im Verlauf der vergangenen Saison aber zum Stammspieler gemausert. Auf der Position des rechten Verteidigers, die er bekleidet, war die Auswahl für das deutsche Nationalteam zuletzt überschaubar. Sollte Klopp den bisherigen Kapitän Joshua Kimmich vom FC Bayern München künftig wieder ins zentrale Mittelfeld beordern, könnte das auch die Chancen des Freiburgers Treu erhöhen.
Mit dem Sport-Club steht der Außenverteidiger nach den ersten drei Bundesliga-Spieltagen überraschend an der Tabellenspitze. Seiner Meinung nach hätten es «schon einige» Freiburger verdient, mal für die DFB-Elf nominiert zu werden, meinte Treu. Exemplarisch nannte er Matthias Ginter, den Weltmeister von 2014 und Abwehrchef der Badener. Der 32-Jährige werde «wie so ein guter Wein» immer besser. Dazu gebe es «viele junge Wilde» im Team des SC. Es lohne sich daher auf jeden Fall, «auch mal nach Freiburg zu gucken».
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