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Bundesliga
Heidenheims Schmidt deutlich: «Verdient Letzter»

FSV Mainz 05 - 1. FC Heidenheim
Frank Schmidt ist nach der Niederlage in Mainz bedient. Foto: Torsten Silz
FSV Mainz 05 - 1. FC Heidenheim
Heidenheims Frank Schmidt hadert mit seiner Mannschaft. Foto: Torsten Silz
FSV Mainz 05 - 1. FC Heidenheim
Mikkel kaufmann schießt am Mainzer Tor vorbei. Foto: Torsten Silz
Nach der Niederlage im Kellerduell und dem Sturz auf den letzten Tabellenplatz legt Heidenheims Coach Frank Schmidt den Finger in die Wunde.

Mainz. Frank Schmidt ist ein Mann klarer Worte. Nach der 1:2 (0:1)- Niederlage beim 1. FSV Mainz 05 und dem Sturz ans Tabellenende der Fußball-Bundesliga zum Hinrunden-Abschluss stellte der Coach des 1. FC Heidenheim nüchtern fest: «Wir sind verdient Letzter. Das hat man gesehen. Wir machen in Summe zu viele Fehler. Ich wiederhole mich: Wenn wir die Fehler nicht abstellen, wird es verdammt schwer», sagte der 52-Jährige. 

Beide Gegentore durch Silvan Widmer (30. Minute) und Nadiem Amiri (48.) resultierten aus Fehlern. Beim ersten Tor patzte Keeper Diant Ramaj, beim zweiten konnte Julian Niehues den Ball nicht klären. In den Momenten müsse man auch mal die sichere Variante wählen und nicht versuchen zu glänzen, sagte der Coach. Das sei ein Problem. «Wenn man solche Fehler macht, nicht mal unter Gegnerdruck, dann kann man auch mit viel Charakter nicht in der Bundesliga regelmäßig punkten», sagte Schmidt.

Schmidt: «Es gilt alles zu verbessern»

Den Einsatz und Willen sprach er seinen Spielern nicht ab. «An der Einstellung, dem Charakter, der Arbeit liegt es mit Sicherheit nicht. Die Mannschaft gibt alles, an dem liegt es nicht. Die Mannschaft hat gekämpft, hat alles rausgequetscht bis zum Schluss. Aber da kann man nichts machen, wenn man den Gegner so einlädt», sagte er. Der Anschlusstreffer durch Stefan Schimmer (60.) war zu wenig. 

«Es tut weh. Das Gute ist, dass jetzt alle punktgleich sind da unten und darauf müssen wir aufbauen. Es bleibt nichts anderes übrig», sagte Ramaj. Bereits zum Rückrundenstart am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim VfL Wolfsburg kann sich Heidenheim rehabilitieren. Dafür muss eine Forderung des Coaches aber umgesetzt werden: «Wir müssen eine deutlich bessere Rückrunde spielen. Wir müssen an allen Stellschrauben drehen. Es gilt, alles zu verbessern».

© dpa-infocom, dpa:260114-930-542098/1