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Fußball-Bundesliga
«Jeder Punkt gut»: Hoffenheim wahrt trotz Remis Platz drei

1. FC Köln - TSG 1899 Hoffenheim
Hoffenheims Torschütze Ozan Kabak und Andrej Kramarić jubeln nach dem Treffer zum 1:1-Ausgleich. Foto: Marius Becker
In Köln erlebt Hoffenheim ein turbulenteres Spiel mit Traumtor, Führungswechseln und schnellen Reaktionen. Spieler und Trainer heben nach dem Remis die Bedeutung jedes einzelnen Punktes hervor.

Köln. Trotz lediglich eines Punktes in Köln behauptet die TSG 1899 Hoffenheim ihren dritten Platz und bleibt weiter auf Champions-League-Kurs. Gerade im Saisonendspurt könnte sich dieser Zähler noch als wertvoll erweisen. «Insgesamt müssen wir heute damit leben, dass es nur ein Punkt geworden ist. Grundsätzlich ist dennoch jeder Punkt gut. Man weiß nie, wie wichtig er noch werden kann», sagte Hoffenheims Fisnik Asllani nach dem 2:2 bei 1. FC Köln.

Mit einem Traumtor hatte Ragnar Ache die Domstädter vor heimischen Fans in Führung gebracht (15. Minute). Doch Ozan Kabak (45.) und Andrej Kramaric (60.) drehten das Spiel zunächst zugunsten der Gäste, ehe Kölns Shootingstar Said El Mala (63.) prompt für den Ausgleich sorgte. «Es hat mir gefallen, dass wir das Spiel gedreht haben, aber nicht, dass wir die Führung so schnell hergegeben haben», betonte Hoffenheims Trainer Christian Ilzer.

Der TSG-Coach sprach von einem über 90 Minuten gesehen «gerechten Ergebnis». Es sei «kein optimales Spiel» seiner Mannschaft gewesen, die sich vor allem zu Beginn lange schwergetan habe. Hoffenheim habe nicht durchgehend die nötige Kontrolle gehabt. «Wir hätten es schon in der anderen Situation besser verteidigen müssen», befand Ilzer. 

Baumann: «Nicht zu weit in die Zukunft blicken» 

Zustimmung bekam er auch von Torhüter Oliver Baumann: «Köln waren nicht ungefährlich bei Kontern. Das könnten wir früher unterbinden oder früher kontrollieren. Das müssen wir so als Entwicklungsprozess sehen», sagte der 35-Jährige und sah aber auch die eigene Chancenverwertung als Knackpunkt: «Wir müssen halt das dritte Tor machen, dann gewinnen wir hier.»

Baumanns Bilanz war daher durchwachsen: «Es war grundsätzlich nicht unser bestes Spiel, auch wenn wir uns reingearbeitet und das Spiel sogar zwischenzeitlich gedreht haben», ergänzte der Keeper. Auf die Frage nach der weiteren Punkteausbeute bis zum Saisonfinale sagte Baumann: «Wir rechnen nicht so weit. Wir wollen nun das Heimspiel gegen St. Pauli gewinnen und nicht zu weit in die Zukunft blicken.»

© dpa-infocom, dpa:260222-930-719659/1