Stuttgart. Welcher Begriff wird zum Jugendwort des Jahres gewählt? Am Samstag (14.00 Uhr) will der Verlag Pons Langenscheidt den Sieger bekanntgegeben. Drei Wörter sind in der Endauswahl:
«Crashout»
Verliert man komplett die Fassung, rastet aus oder reagiert extrem emotional, dann erlebt man einen «Crashout». Das Wort kann laut Verlag sowohl ernsthaft als auch ironisch verwendet werden. Beispiel: «Wenn mein Akku gleich ausgeht, gehe ich Crashout.»
«Peak»
Bedeutet im Englischen «Gipfel» und wird auch in der Jugendsprache so verwendet. Ist etwas «peak», dann ist es das Beste vom Besten oder der absolute Höhepunkt. Beispiel: «Das Konzert war echt Peak.»
«Ragebait»
Gemeint sind Inhalte in sozialen Medien, die absichtlich triggern sollen. Etwa mit provokanten Thesen, Falschbehauptungen oder wilden Meinungen soll versucht werden, Wut auszulösen. Das bringt bekanntlich Reichweite.
Spekulationen vor Bekanntgabe
Einen Tag vor Bekanntgabe sorgte ein Video mit Nachrichtensprecherin Susanne Daubner auf den Social-Media-Kanälen der «Tagesschau» für Spekulationen. Zunächst hat man den Eindruck, dass die 65-Jährige - wie jedes Jahr - das Jugendwort erklärt, bevor sie plötzlich mit Blick in ihren digitalen Kalender einräumt, sich im Datum geirrt zu haben. Stattdessen berichtet sie von anderen vermeintlichen Terminen in ihrem Kalender und erklärt: «Sorry Leute, ich komme morgen nochmal, aber vielleicht wisst ihr es ja jetzt schon».
Etwa bei Instagram erhielt der Clip in wenigen Stunden Hunderttausende Likes. «Susanne ragebaitet uns alle», heißt es in einem Kommentar. «Ragebait, der kein rage auslöst», in einem anderen. Oder: «Peak ragebait Content (..) ich geh crashout hier».
Vorjahressieger war «Das crazy»
Seit 2008 entscheiden junge Menschen von 11 bis 20 Jahren darüber, welche Sprachfloskel sie besonders angesagt finden. 2025 gewann «Das crazy».
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